Hannover - Blendgefahr im Herbst: Vorsicht bei tief stehender Sonne

Blendgefahr im Herbst: Vorsicht bei tief stehender Sonne

Von: amv
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tiefstehende Sonne
Gerade in der Herbstzeit kann die tief stehende Sonne für Autofahrer gefährlich werden. Experten empfehlen Autofahrern daher, stets eine Sonnenbrille griffbereit zu haben. Symbolbild: dpa

Hannover. In den Morgen- und Abendstunden kann im Herbst die tiefer stehende Sonne zu einer Gefahr werden. Wer für eine Sekunde von der Sonne geblendet wird, legt bei Tempo 50 bereits 14 Meter „blind“ zurück, auf der Autobahn bei 130 Stundenkilometer sogar 36 Meter, warnt der TÜV Nord in Hannover.

Besonders auf Landstraßen mit bewaldeten Teilstücken ist die Gefahr groß, durch plötzliche Lichtwechsel geblendet zu werden. Der beste Schutz gegen Sonnenblendung ist eine gute Sonnenbrille, am besten mit polarisierten Gläsern, empfehlen die TÜV-Fachleute.

„Fürs Autofahren eignen sich braune oder graue Gläser mit 65 bis 75 Prozent Tönung am besten“, ergänzt Kerstin Kruschinski vom Kuratorium Gutes Sehen (KGS). Diese verfälschten die Farben von Ampeln oder Schildern nur sehr wenig und ließen noch genug Licht durch, um sich im Verkehr zu orientieren. Polarisierende Gläser vermindern zusätzlich Reflektionen, wie sie etwa nach einem Regen auf der Straße entstehen können.

Die TÜV-Fachleute raten, unterwegs immer eine Sonnenbrille im Fahrzeug griffbereit zu haben. Zudem sollte man bei tiefstehender Sonne die Sonnenblende herunterklappen und einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu anderen Verkehrsteilnehmern ein.

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