Bio-Branche wirft Parlamentariern Blockade bei Biogas vor

Von: dapd
Letzte Aktualisierung:

Osnabrück. Kurz vor der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) fühlt sich die Biobranche bei Biogas extrem benachteiligt und wirft den Regierungsfraktionen eine Behinderung des Öko-Landbaus vor.

Wie der Vorsitzende des Bundes ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Felix Prinz zu Löwenstein der „Neuen Osnabrücker Zeitung” (Dienstagausgabe) sagte, haben selbst das Bundeskanzleramt sowie Umwelt- und das Agrarministerium eingeräumt, dass beim EEG handwerkliche Fehler gemacht worden seien.

Die Biobranche beklagt, dass extensive Kulturen wie Kleegras lediglich als sogenannte Zwischenfrucht zum Füttern von Biogasanlagen erlaubt sind - also nur alle zwei Jahre aber nicht jedes Jahr.

Damit falle Klee- und Luzernegras für Bio-Betriebe de facto aus der Förderung über die Vergütungsklasse II heraus und könne nur über die Vergütungsklasse I schlechter vergütet werden, sagte BÖLW-Geschäftsführer Alexander Gerber der Zeitung. „Bei einer 500-Kilowatt-Anlage sind das etwa 60.000 Euro pro Jahr weniger.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert