Köln - Bestimmungen in verkehrsberuhigten Zonen

Bestimmungen in verkehrsberuhigten Zonen

Von: amv
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Markantes Schild: So beginnt eine verkehrsberuhigte Zone. Foto: dpa

Köln. Ein 60 mal 90 Zentimeter großes, blaues, rechteckiges Verkehrszeichen mit einem weißen stilisierten Erwachsenen, einem Ball spielenden Kind, Auto und Haus kennzeichnet den Beginn einer verkehrsberuhigten Zone. Der Bereich endet nach dem gleichen Schild mit breitem, rotem Querbalken.

Dazwischen heißt es: „Alle, die hier fahren - also auch Radfahrer -, müssen Schrittgeschwindigkeit einhalten. Das sind rund vier bis sechs Kilometer pro Stunde“, erinnert Hans-Ulrich Sander, Kraftfahrtexperte von TÜV Rheinland in Köln. „Autofahrer lassen ihren Wagen am besten im ersten Gang mit Standgas rollen. Bewegt sich die Tachonadel, ist bereits Tempo 10 erreicht“, empfiehlt er als Tempohinweis. In einer verkehrsberuhigten Zone zähle die gegenseitige Rücksichtnahme von Fußgängern, Radfahrern sowie Auto- und Zweiradfahrern gleichermaßen, betont Sander. „Auto- und Radfahrer dürfen Passanten weder gefährden noch behindern, wenn nötig, müssen sie anhalten“, betont der TÜV Rheinland-Fachmann. Kraftfahrer sollten überdies stets in Bremsbereitschaft sein und damit rechnen, dass plötzlich ein spielendes Kind hinter einem parkenden Auto oder einem Baum hervorspringt.

Verboten ist ebenfalls das Parken jenseits speziell markierter Flächen - etwa durch verschiedenfarbiges Pflaster. Lediglich zum Ein- oder Aussteigen sowie zum Be- und Entladen darf sonst gehalten werden. Fußgänger können die Straße in ihrer gesamten Breite nutzen. Kinderspiele sind überall erlaubt. Fußgänger dürfen jedoch den Fahrzeugverkehr nicht unnötig behindern

Darüber hinaus gilt in den verkehrsberuhigten Bereichen zumeist die Vorfahrtsregel rechts vor links. Wer aus diesem Gebiet herausfährt, muss immer die Vorfahrt achten. Indiz dafür ist auch der abgesenkte Bordstein.

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