München - Benzinpreise: Autofahren ist billiger geworden

Benzinpreise: Autofahren ist billiger geworden

Von: amv
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Autofahren ist billiger geworden.

München. Die Kosten für den Unterhalt von Kraftfahrzeugen sind innerhalb eines Jahres um zwei Prozent gesunken. Hauptgrund für diesen Rückgang sind gesunkene Kraftstoffpreise, teilt der ADAC in München mit.

Derzeit allerdings beobachtet der Autoclub wieder einen Anstieg der Preise für Super. Für einen Liter Super E10 muss annähernd 1,50 Euro im Durchschnitt gezahlt werden, gegenüber der Vorwoche also rund 0,8 Cent mehr. Ein Liter Diesel kostet laut ADAC im bundesweiten Durchschnitt derzeit 1,20 Euro, das ist ein Minus von 2,3 Cent.

Der Rückgang beim Dieselpreis hat nach Angaben des ADAC in erster Linie saisonale Gründe. Die meisten Heizöltanks sind noch voll, zumal Öl im vergangenen Winter verhältnismäßig günstig war. Daher ist die Nachfrage zurzeit entsprechend gering. Im Vergleich zum Juni 2014 wurde Benzin und Diesel um 7,8 Prozent günstiger. Die Kosten für die allgemeine Lebenshaltung sind hingegen um 0,3 Prozent gestiegen. Die Daten beruhen auf dem aktuellen Kraftfahrer-Preisindex, den der ADAC gemeinsam mit dem Statistischen Bundesamt alle drei Monate veröffentlicht.

Der Index, er erfasst sämtliche Preise rund um Autos und Motorräder, liegt aktuell bei 104,8 Punkten. Die Kennzahlen für die allgemeine Lebenshaltung stehen bei 107,0 Punkten. Beide Indizes wurden letztmals für das Jahr 2010 auf den Basiswert 100 gesetzt. Neben den Tankkosten werden noch andere Kostenfaktoren erfasst, etwa die Preise für Personenwagen und Motorräder. Danach wurden Neuwagen binnen Jahresfrist um ein Prozent, Motorräder um 1,7 Prozent teurer. Fahrzeugreparaturen sowie Inspektionen sind aufgrund höherer Arbeitskosten um 2,3 Prozent geklettert. Die Kosten für Ersatzteile und sonstiges Zubehör stiegen um 0,7 Prozent. Nach oben gingen auch die Kosten für Fahrschulen und Führerscheingebühren. Sie kletterten um 1,8 Prozent und die Ausgaben für Garagenmiete stiegen statistisch betrachtet um 1,2 Prozent. nom

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