Bei Unfallfotos Autokennzeichen und Umgebungspunkte einbeziehen

Von: dapd
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München. Bei vielen Bagatellunfällen kommt die Polizei nicht oder sie beschränkt sich darauf, Personalien der Unfallbeteiligten auszutauschen.

Das ist nach Ansicht des Automobilclubs Kraftfahrer-Schutz (KS) in München oft problematisch, weil es kein offizielles Protokoll gibt, das vor Gericht oder bei der Versicherung bei der Klärung der Schuldfrage hilft. Daher rät der Automobilclub, den Schaden mit ein paar Fotos festzuhalten, am einfachsten mit der im Mobiltelefon integrierten Kamera.

„Die Bilder sollten zeigen, welche Autos am Unfall beteiligt sind und welche Position die einzelnen Fahrzeuge eingenommen hatten”, empfiehlt KS-Sprecher Thomas Achelis. „Deshalb die Unfallsituation und den Schaden aus verschiedenen Blickwinkeln fotografieren. Dabei sollten unbedingt die Kennzeichen mit aufs Bild.”

Sinnvoll sei es, besondere Details wie eine verbeulte Tür zusätzlich groß aufzunehmen. Damit man später Abstände und Positionen möglichst genau abschätzen kann, empfiehlt der KS, Fixpunkte wie Laternen, Zäune, Verkehrszeichen oder markante Stellen aus dem Umfeld mit aufs Bild zu bringen.

Wer kein Mobiltelefon mit Kamera hat, der sollte einen kleinen Fotoapparat ins Handschuhfach legen. Doch der nütze nichts, wenn er nicht funktioniere. Deshalb sollte regelmäßig überprüft werden, ob die Batterien noch stark genug sind.

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