Bei Pendeln zur Arbeit im Dienstauto gilt Ein-Prozent-Regel nicht

Von: dapd
Letzte Aktualisierung:

München. Wer einen Dienstwagen nur beruflich und zum Pendeln zum Arbeitsplatz nutzt, muss dafür nicht nach der Ein-Prozent-Regel Steuern zahlen.

Die Fahrten zur Arbeit sind nicht als private Nutzung zu rechnen, wie aus einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) in München hervorgeht. Deswegen greife nicht die Regel, dass bei privater Nutzung eines Dienstwagens ohne Fahrtenbuch monatlich ein Prozent des Listenpreises zu versteuern ist.

Stattdessen muss der Arbeitnehmer in diesem Fall pro Kilometer, den die Arbeitsstätte von seinem Wohnort entfernt ist, monatlich 0,03 Prozent des Listenpreises versteuern.
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