Bei Leuchtmitteln für Scheinwerfer auf Qualität achten

Von: dapd
Letzte Aktualisierung:

Losheim. Autofahrer sollten bei einem Reparaturaustausch eines Leuchtmittels auf Qualität achten.

Besonders preiswerte Angebote bei Leuchtmitteln sollten die Alarmglocken läuten lassen, rät die Sachverständigenorganisation KÜS in Losheim. Insbesondere Importware sei hier betroffen.

So gebe es Scheinwerfer aus Fernost, die überhaupt keine Aufnahmemöglichkeit der notwendigen Leuchtweitenregulierung vorsehe. Außerdem seien mitunter drei Begrenzungsleuchten, die sogenannten Angel Eyes (Leuchtringe), eine Fünf-Watt-Halogenlampe und LEDs verbaut. Das sei nicht mehr zulässig, und bei der Hauptuntersuchung werde die Plakette verweigert.

Grundlegende Voraussetzung für die Nutzung von Leuchtmitteln sei eine Bauartgenehmigung für den entsprechenden Verwendungszweck, betonen die KÜS-Fachleute. Dies erkenne man an der Kennzeichnung mit dem E-Prüfzeichen und der entsprechenden Symbolik.

Die KÜS empfiehlt, beim Kauf genau hinzusehen. Das E-Prüfzeichen müsse auf dem Leuchtmittel selbst aufgedruckt sein. Ein auf der Verpackung eines Nachrüstkits aufgedrucktes E-Prüfzeichen bestätige lediglich die elektromagnetische Verträglichkeit einzelner Komponenten, keinesfalls aber des Leuchtmittels selbst.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert