München - Autofahrer sind genervt vom Schilderwald

Autofahrer sind genervt vom Schilderwald

Von: amv
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Schilder Skater Schilderwald
Ein schwarzes Männchen mit Rollen an den Füßen und dem Wort „frei“daneben heißt: Diesen Weg dürfen auch Skater benutzen. Foto: dpa

München. In Deutschland gibt es mehr als 500 verschiedene Verkehrszeichen. Insgesamt sind Autobahnen und Straßen mit circa 25 Millionen Verkehrsschildern förmlich gepflastert. Viel zu viele, meinen knapp zwei Drittel aller Autofahrer, laut einer Umfrage des ADAC in München.

Gut 1000 Autofahrer nahmen an der Untersuchung des Autoclubs teil und fast drei Viertel der Befragten stellten insbesondere den Sinn vieler Park- und Halteverbotsschilder in Frage: Sie dienten nicht der Verkehrssicherheit, sondern dazu, das kommunale Geldsäckel zu füllen. Besser als Schilder seien Linien am Fahrbahnrand, die Park- und Halteverbote markieren, oder die Ausweisung von Parkzonen.

Der ADAC hält rund ein Drittel der Verkehrsschilder in Deutschland für überflüssig und fordert, unnötige, unklare und falsch platzierte Schilder rasch abzubauen. Abgefragt wurde auch, wie gut die Autofahrer einzelne Schilder kennen. Insgesamt wurden fünf Schilder vorgestellt und nur fünf Prozent der Umfrage-Teilnehmer konnte diese alle richtig interpretieren. Das bereits im Jahr 2007 in Deutschland eingeführte Schild für „Zentrum“ zum Beispiel verstand gerade mal ein knappes Viertel. Ein Teil der Autofahrer hielt es für einen Hinweis auf einen einspurigen Kreisverkehr oder ein Stadion. Das relativ neue Zusatzschild „Inlineskater frei“ begriffen nur 37 Prozent der Befragten.

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