Autofahrer fühlen sich abgelenkt von zu viel Technik

Von: amv
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Losheim am See. Erhöhen Fahrassistenzsysteme die Sicherheit beim Autofahren oder lenken sie ab? Hier streiten sich Wissenschaftler, und auch beim jüngsten KÜS Trend-Tacho sind sich die befragten Autofahrer uneins. 78 Prozent meinen, der technische Fortschritt im Auto bringe mehr Sicherheit. Gleichzeitig sagen 83 Prozent, dass zu viel Technik im Auto ablenkt.

Für 13 Prozent ist mit dem technischen Fortschritt im Auto keinesfalls eine Erhöhung der Sicherheit verbunden, 14 Prozent sind davon überzeugt, dass viel Technik im Auto nicht ablenkt. Befragt wurden im Auftrag der Sachverständigenorganisation in Losheim 1.000 Autofahrerinnen und -fahren.

KÜS-Sprecher Hans-Georg Marmit: „Sie sehen im ESP das wichtigste elektronische Instrument an Bord, nennen klar die Sicherheit als wichtigsten Faktor und den Komfort auf Rang zwei und bemängeln zu viel Technik im Innenraum des Fahrzeuges.“ Anschluss und Bedienmöglichkeit für ein Smartphone wollen 28 Prozent der Autofahrer, so ein weiteres Ergebnis der bundesweiten Umfrage.

Den Zugang zum Internet über das Auto acht Prozent. Sich E-Mails vorlesen und diese per Sprache beantworten lassen, das wünschen sich sieben Prozent, Internettelefonie (Skype) fünf Prozent der befragten Autobesitzer. Ganze drei Prozent wollen sich Apps aus dem Internet herunterladen.

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