Der Oberklasse-Sportler 2018: Neuvorstellung des neuen Audi A7

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Audis sportliches Gesicht in der Oberklasse: Der A7 Sportback

Von: amv
Letzte Aktualisierung:
Audi A7 2018
Ob Diesel oder Benziner - beide Varianten des Audi A7 zeigten bei ersten Fahreindrücken vor allem auch auf kurvenreichem Terrain eine beeindruckende Agilität. Foto: AUDI AG

Ingolstadt. Es ist Audis sportliches Gesicht in der Oberklasse. Der A7 Sportback trägt dabei in der nunmehr zweiten Generation die Tugenden eines klassischen Gran Turismo in die Gegenwart. Die Herren der Ringe aus Ingolstadt haben dazu das dynamische Design des viertürigen Coupés noch einmal verfeinert, das flexible Raumkonzept beibehalten und die Abstimmung des Fahrwerks ein klein wenig weiter gespreizt.

Hinzugekommen ist bei der Neuauflage des 4,97 Meter langen, 1,91 Meter breiten und 1,42 Meter hohen Wagens ein  umfangreicher Ausbau der Digitalisierung. Allein 39 Fahrerassistenzsysteme stehen zur Wahl. Enthalten auch das zentrale Fahrerassistenzsteuergerät, das permanent ein Abbild der Umgebung errechnet. Dieses System teilt sich der A7 mit dem Audi-Flaggschiff A8. Ebenso ein 48-Volt-Bordnetz. In Verbindung mit einem Riemen-Starter-Generator (RSG), der eine Rekuperationsleistung von bis zu zwölf Kilowatt besitzt, sowie einer Lithium-Ionen-Batterie haben damit die Motoren ein Mild-Hybrid-System.

Die Start-Stopp-Funktion kann deshalb schon aktiv werden, wenn die Geschwindigkeit unter die Marke von Tempo 22 fällt. Lenk- und Bremskraftunterstützung bleiben davon unangetastet. Zudem schalten die  Motoren bei gleichmäßigem Tempo - beispielsweise auf der Autobahn - ab und das Coupé rollt ohne Kraftstoffverbrauch dahin. Der kleinste Druck auf das Gaspedal  und die  Triebwerke starten wieder - komplett unmerklich für Fahrer und Mitfahrer. Das Mild-Hybrid-System bringt laut Audi eine Einsparung von bis zu 0,7 Litern auf 100 Kilometer.

Zum Auftakt rollt der A7 mit zwei Aggregaten an, die beide bereits nach dem neuen WLTP-Zyklus samt Real-Drive-Emission zugelassen sind. Der laufruhige Dreiliter-Sechszylinder-Diesel, der nach der neuen Modellbezeichnungs-Strategie der Ingolstädter 50 TDI heißt, leistet 286 PS und offeriert mit einem Drehmoment von 620 Newtonmetern (Nm) einen kraftvollen Durchzug in allen Geschwindigkeitsbereichen. Der Verbrauch wird mit 5,5 Litern angegeben. Der Einstiegspreis beträgt 66.500 Euro.

Überaus geschmeidig wirkt der 340 PS starke Dreiliter-Sechszylinder-Benziner (kombinierter Verbrauch 6,8 Liter/Preis 67.800 Euro). Der Turbomotor hängt bestens am Gas und arbeitet extrem leise. Während der Selbstzünder seine Kraft über eine Achtgang tiptronic auf die beiden Achsen des mit permanentem Allradantrieb ausgestatteten A7 überträgt, kommen beim Benziner eine Siebengang S-tronic und der quattro-ultra-Antriebsstrang zum Einsatz. Dabei wird der Heckantrieb immer dann in Bruchteilen von Sekunden zugeschaltet, wenn er benötigt wird.

Beeindruckende Agilität

Ob Diesel oder Benziner - beide Varianten zeigten bei ersten Fahreindrücken vor allem auch auf kurvenreichem Terrain eine beeindruckende Agilität. Klasse, wie der Sportback trotz seiner wuchtigen Abmessungen um die Ecken wieselt. Kommt zusätzlich noch die optional erhältliche Allradlenkung zum Einsatz, geht es noch eine Spur dynamischer voran. Dazu trägt die exakt arbeitende und serienmäßige Progressiv-Lenkung bei, die jederzeit optimale Rückmeldung von der Straße gibt. Erst recht, wenn der Drive-Select-Modus mit einem Druck auf die Schaltfläche von Komfort auf Dynamik wechselt. Dann schaltet das Getriebe einen Gang zurück, die Lenkung wird noch ein klein wenig direkter und das Fahrwerk strafft sich spürbar. Trotz allem aber bleibt der Wagen weiter in der Komfortzone, zeigt in jeder Phase, dass hier trotz aller sportlichen Ausprägung ein Oberklasse-Coupé am Start ist.

Oberklasse-Atmosphäre vermittelt ebenfalls der Innenraum, in dem vieles an den A8 erinnert. Das gilt in erster Linie für das volldigitale Bedienkonzept MMI touch response mit zwei hochauflösenden Touchscreens. Wie bei einem Smartphone erfolgt die Bedienung mit Wischbewegungen und Berührungen. Letzteres gibt zudem eine haptische oder auch akustische Rückmeldung wie bei einem echten Schalter. Sehr schick überdies die Ambientebeleuchtung, die die Linienführung im geräumigen Passagierabteil - die Beinfreiheit im Fond ist um zwei Zentimeter gewachsen - nachzeichnet. Apropos Licht: Audi hat dem A7 nicht nur LED-  und auf Wunsch Matrix-Scheinwerfer mit auf den Weg gegeben. In der Topversion gibt es ein Laserfernlicht, das die doppelte Ausleuchtung eines LED-Systems hat. Bei sportlicher Fahrweise in der Dunkelheit ein klares Plus an Sicherheit.

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