Audi A1 Sportback: High-Tech im Kleinsten

Von: Sabine Neumann, dapd
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Audi möchte mit seinem kleinsten Modell, dem A1, endlich groß herauskommen. Dazu gibt es ihn fortan auch mit fünf Türen unter dem Namen Sportback. Hinzu kommt High-End-Technik aus der Oberklasse wie etwa die Cylinder-on-demand-Technik (COD). Wählt man diese, verzichtet der Vierzylinder gerne mal auf zwei Brennräume, um Sprit zu sparen. Foto: dapd

Ingolstadt. Audi möchte mit seinem kleinsten Modell, dem A1, endlich groß herauskommen. Dazu gibt es ihn fortan auch mit fünf Türen unter dem Namen Sportback. Hinzu kommt High-End-Technik aus der Oberklasse wie etwa die Cylinder-on-demand-Technik (COD). Wählt man diese, verzichtet der Vierzylinder gerne mal auf zwei Brennräume, um Sprit zu sparen.

Wären da nicht die hinteren Einstiegsmöglichkeiten, man würde es dem viertürigen Sportback kaum ansehen, dass er anders gebaut ist als sein zweitüriger Bruder. Die Länge von 3,95 Metern und der Radstand (2,47 Meter) sind bei beiden identisch. Einzig in der Höhe ist der Viertürer gewachsen und zwar um kaum wahrnehmbare sechs Millimeter.

Die B-Säule haben die Autobauer um 23 Zentimeter nach vorne versetzt. Außerdem wurde das flacher verlaufende Dach um acht Zentimeter nach hinten gezogen und endet in einem schicken, kleinen Spoiler.

Für die hinten reisenden Passagiere bedeutet es marginales Größenwachstum, dass über dem Kopf elf Millimeter mehr Luft sind. Das klingt nicht nach viel, aber es macht in Kombination mit dem weiter nach hinten gezogenen Dach ein aufrechtes Sitzen möglich, ohne dass einem der Himmel zu nahe kommt. Wahlweise und ohne Extrakosten können für die Hinterbänkler entweder zwei bequem geschnittene Einzelsitze oder eine Rückbank bestellt werden.

Sparen durch Verzicht

Der Kofferraum schluckt unverändert 270 Liter Gepäck und lässt sich nach dem Umlegen der Rücksitzlehne auf 920 Liter vergrößern. Die angenehme Höhe der Ladekante und die ebene Ladefläche unterstreichen die Praktikabilität des A1. Tadellos sind auch die ersten Fahreindrücke mit dem Sportback.

Während die Techniker am bestens abgestimmten Fahrwerk und dem problemlosen Handling nicht gerüttelt haben, sorgen sie mit einem neuen 1,4-Liter-Motor mit 140 PS (Einführung in der zweiten Jahreshälfte, Aufpreis etwa 500 bis 1.000 Euro) für Aufsehen.

Er verfügt über eine automatische Zylinderabschaltung, wie sie es beim A8 gibt. Zwei der vier Zylinder gehen immer dann in Ruhezustand, wenn der Wagen nur im Teillastbereich bewegt wird. Sobald man Gas gibt, gehen die Zylinder wieder an die Arbeit. Würde der Wechsel nicht im Bordcomputer angezeigt, dann bekäme keiner der Insassen etwas davon mit, so unauffällig und blitzschnell geschieht das Ganze.

0,4 Liter Sprit sollen auf diese Weise eingespart werden können. Gemeinsam mit der serienmäßigen Stopp-Start-Automatik und je nach Fahrweise und -strecke kann der Benzinbedarf nach Hersteller-Angaben so um bis zu einen Liter gesenkt werden. Im Normzyklus genehmigt sich der Neuling somit 4,7 Liter.

Sechs Motorisierungen zur Wahl

Nur 4,1 Liter sind es beim zweiten Neuzugang auf der Motorenpalette, dem 143 PS starken Zweiliter-TDI. Antrittsstark und laufruhig sorgt er für viel Fahrfreude. Das maximale Drehmoment liegt bei 320 Newtonmetern (Nm) zwischen 1.750 und 2.500 Touren. In 8,3 Sekunden ist die Tempo-100-Marke erreicht. Als Höchstgeschwindigkeit stehen 217 Stundenkilometer im Datenblatt.

Die restlichen fünf Triebwerke kennt man bereits vom Zweitürer. Das Einstiegsmodell des Sportback für 16.950 Euro (plus 850 Euro) ist wie gehabt mit einem 1.2 TFSI (86 PS) bestückt. Zwei weitere Benziner und die beiden Diesel decken eine PS-Bandbreite von 90 bis 185 PS ab.

Klimaanlage und Radio-CD-Anlage gehören ebenso zum Lieferumfang wie eine umfassende Sicherheitsausstattung inklusive der jüngsten ESP-Generation. Dennoch ist die Preisliste mit Zusatzausstattungen lang. Nicht mehr darin zu finden ist allerdings die Möglichkeit, die Dachbogen in einer Kontrastfarbe lackieren zu lassen.
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