AC in München: Das Kennzeichen mitnehmen

Von: nom
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Bonn. Autobesitzer, die beispielsweise von Aachen nach München ziehen, können ihr altes AC-Autokennzeichen mitnehmen. Darauf weist der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) in Bonn hin.

„Die Neuregelung entbindet den Kfz-Halter allerdings nicht von seiner Pflicht, den neuen Wohnort beim Straßenverkehrsamt in die Fahrzeugpapiere eintragen zu lassen“, erinnert ZDK-Sprecher Ulrich Köster. Auch der Versicherungstarif richtet sich nach dem neuen Zulassungsbezirk.

Die Neuregelung der Kennzeichenmitnahme gilt nicht bei einem Halterwechsel und wenn Autofahrer nach einem Umzug in einen anderen Zulassungsbezirk das alte Fahrzeug ab- und ein neues oder gebrauchtes anmelden.

Neu ab 1. April ist zudem die Bestimmung, dass die gelb-weißen, fünf Tage geltenden Kurzkennzeichen nur noch mit einer gültigen Hauptuntersuchung Wert haben. Ausnahme, die Autos rollen damit gleich zur zuständigen Prüfstelle oder zur Reparatur in die Werkstatt. „Damit soll ausgeschlossen werden, dass verkehrsunsichere Wagen auf den Straßen unterwegs sind“, erläutert Köster und „weil es die Schilder künftig auch nur noch für konkret zugeteilte Fahrzeuge gibt, darf das Kennzeichen auch nicht mehr an anderen Autos verwendet werden“.

Kurzkennzeichen sind für Prüfungs-, Probe- und Überführungsfahrten vorgesehen. Den Weg zur Zulassungsbehörde kann sich demnächst sparen, wer sein Fahrzeug abmelden will. Das funktioniert seit Jahresbeginn bequem am Computer zu Hause. Voraussetzung: Das Auto wurde ab dem 1. Januar neu- oder wiederzugelassen.

Dann nämlich gibt es neue Stempelplaketten und Zulassungsbescheinigungen mit verdeckten Sicherheitscodes, die via Internet an das Kraftfahrtbundesamt übermittelt werden. Für das Prozedere ist außerdem ein elektronischer Personalausweis zur Online-Identifizierung erforderlich. Die Gebühren können ebenfalls auf diesem Weg bezahlt werden. Eine „internetbasierte Antragstellung auf Wiederzulassung auf denselben Halter“ ist laut Bundesministerium nach Abstimmung mit Ressorts, Ländern, Kommunen und Verbänden sowie anschließendem Gesetzgebungsverfahrens für das kommende Jahr geplant.

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