„Yps” kehrt als Magazin für Männer zurück

Von: dpa
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Die Zeitschrift „Yps” lag früher in fast jedem Jungen-Kinderzimmer. Dann verschwand sie vom Markt. Jetzt gibt es ein neues „Yps” - für Männer, die mitten im Leben stehen. Doch was zum Spielen gibts weiter. Foto: dpa

Berlin. Die Kinderzeitschrift „Yps” war jahrelang vom Markt verschwunden, jetzt kehrt sie als Magazin für erwachsene Männer zurück. Die erste Ausgabe liegt von Donnerstag an in den Kiosken. Als Geschenk, bei „Yps” Gimmick genannt, sind die legendären Urzeitkrebse beigelegt.

„Jeder hat sein eigenes Bild von „Yps” im Kopf. Allen gemeinsam ist, dass es positiv ist: Kindheit, Wärme, Wohligkeit”, sagte Chefredakteur Christian Kallenberg in Berlin der dpa.

Das neue „Yps” sei ein „Magazin, das Kindheitserinnerungen weckt, aber selbst nicht kindlich ist”, meinte Kallenberg. Ein Fünftel des 100 Seiten starken Heftes besteht aus alten oder neuen Comics, unter anderem dem Klassiker Yinni und Yan. Artikel beschäftigen sich mit Fragen wie: „Kann ich mit 35 noch Geheimagent werden?”

Kern-Zielgruppe des neuen „Yps” sind laut Egmont Ehapa Verlag Männer von 30 bis 45 Jahren. Kallenberg selbst ist 35 Jahre alt. Das neue „Yps” hat eine Startauflage von 120 000 Exemplaren und kommt fortan halbjährlich heraus. Das Heft kostet 5,90 Euro.

„Yps” erschien als westdeutsche Kinderzeitschrift von 1975 bis 2000. Auch in den Jahren 2005 bis 2006 gab es noch einmal drei Ausgaben. Zu seinen besten Zeiten in den 70er und 80er Jahren hatte die Zeitschrift zeitweise eine Verbreitung von mehr als 400 000 Exemplaren.

Bekannt ist „Yps” für seine schrägen Gimmicks: wie die Detektivbrille mit einer Jalousie vor den Augen und Seitenspiegeln, der Ostereierbaum oder das Blasrohr, das um die Ecke schießt. Das einstige Wochenmagazin war zugleich wichtiges Forum für die Verbreitung französischer und belgischer Comics in Deutschland.

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