US-Präsident Obama macht Zuckerbäcker reich

Von: dpa
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Im Café „Le Moulin de Provence” im Zentrum Ottawas werden „Obama-Cookies” angeboten. Die zuckersüßen roten Kanada-Kekse in Form eines Ahornblattes besitzen seit neuestem Kultstatus. Niemand Geringeres als US-Präsident Obama kaufte diese Kekse dort als Mitbringsel für seine Töchter und die First Lady bei seiner ersten internationalen Reise überhaupt. Foto: dpa

Ottawa. Sie sind ein beliebtes Souvenir für Kanada-Besucher aus aller Welt: zuckersüße rote Kekse in Form eines Ahornblattes. Die Leckereien kommen aus der Bäckerei und dem Café „Le Moulin de Provence„ im Zentrum Ottawas, der Hauptstadt Kanadas. Seit neuestem besitzen sie Kultstatus, und jeder nennt sie nur noch Obama-Cookies.

Denn niemand Geringeres als US-Präsident Barack Obama kaufte die Kekse dort als Mitbringsel für seine Töchter und die First Lady bei seiner ersten internationalen Reise überhaupt. „Ich glaube, damit werde ich bei meinen Frauen punkten”, sagte der Politiker zu dem erstaunten Bäckereibesitzer Thierry Bannier, wie kanadische Zeitungen berichteten.

Selbst die Sicherheitsleute des Secret Services mussten mitlachen. Der Stopp kurz vor dem Rückflug ins Weiße Haus an dem Café mitten auf dem stets bevölkerten Marktplatz in Ottawa, Byward Market, war nicht geplant. „Obama kam rein, nichts war abgestimmt, und für mich war es unglaublich aufregend”, erinnert sich der Geschäftsführer.

Um der bis heute nicht abreißenden Nachfrage nachzukommen, stellte Bannier zwei zusätzliche Kräfte ein. Sie backen ausschließlich Obama- Cookies mit dem roten Puderzuckerguss und der weißen Aufschrift „Canada”. „Während wir früher etwa 200 Kekse pro Woche verkauften, setzen wir nun bis zu 2000 Kekse am Tag ab”, erzählt Bannier.

US- Präsident Obama hat seine Bäckerei bekannt und ihn zu einem erfolgreichen Geschäftsmann gemacht. „O Canada” lautet der Titel der kanadischen Nationalhymne. Für den an der französischen Riviera geborenen Bannier könnte sie umgeschrieben werden in: „O Sweet Canada”.

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