Thermometer sank in der Nacht auf minus 30 Grad

Von: ddp
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Heftige Schneefälle haben vielerorts den Verkehr behindert. Foto: dpa

Gais. Unmittelbar vor dem angekündigten Wetterwechsel hat Deutschland noch einmal eine bitterkalte Nacht erlebt. Am frostigsten war es am frühen Sonntagmorgen mit minus 30,3 Grad in Albstadt-Degerfeld, wie der Wetterdienst Meteomedia im schweizerischen Gais mitteilte.

Ebenfalls in Baden-Württemberg sei die zweitniedrigste Temperatur von minus 29,8 Grad in Sonnenbuehl/Alb gemessen worden. Erst auf dem dritten Rang folgte die Zugspitze, wo das Thermometer in 2964 Meter Höhe minus 27,4 Grad anzeigte.

Auf Rang vier folgte Dill im Hunsrück mit minus 26,1 Grad. Dies war den Angaben zufolge die tiefste bisher in Rheinland-Pfalz gemessene Temperatur seit Beginn der Temperaturmessungen.

In den Küstenregionen Schleswig-Holsteins war von dem beißenden Frost hingegen kaum etwas zu merken. Dort fanden sich in der Nacht zu Sonntag die sechs mildesten Orte, angeführt von Hörnum auf Sylt, wo die Luft lediglich auf minus 2,2 Grad abkühlte.

„Wir hatten strengen Frost mit bis zu minus 18 Grad”, sagte ein Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Essen. Nach Angaben der Landesleitstelle der NRW-Polizei blieb die Lage auf den Straßen weitgehend normal. Am Sonntag setzte landesweit Schneefall ein, der bis zu zehn Zentimeter Schnee bringen sollte. Es bestand die Gefahr von Schneeverwehungen.

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