„Tatort”-Tatsachen: Bald 17 Teams auf Verbrecherjagd

Von: Gregor Tholl, dpa
Letzte Aktualisierung:
40 Jahre "Tatort"
Die Bildkombo (obere Reihe von links nach rechts) zeigt die Kommissare Thorsten Lannert (Richy Müller) und Kommissar Sebastian Bootz (Felix Klare), Hauptkommissar Frank Thiel (Axel Prahl) und Rechtsmediziner Prof. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers), Chefinspektor Moritz Eisner (Harald Krassnitzer), Kriminalhauptkommissar Cenk Batu vom LKA Hamburg (Mehmet Kurtulus), sowie (mittlere Reihe, von links nach rechts) die Schauspieler Ulrich Tukur und Barbara Philipp, Hauptkommissar Freddy Schenk (Dietmar Bär) und Hauptkommissar Max Ballauf (Klaus J. Behrendt), Kriminalhauptkommissarin Klara Blum (Eva Mattes) und Kriminalkommissar Kai Perlmann (Sebastian Bezzel), Hauptkommissarin Inga Lürsen (Sabine Postel), Kriminalhauptkommissarin Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) und Kriminalhauptkommissar Klaus Borowski (Axel Milberg), sowie (untere Reihe, von links nach rechts) Hauptkommissarin Eva Saalfeld (Simone Thomalla) und Hauptkommissar Andreas Keppler (Martin Wuttke), Hauptkommissar Felix Stark (Boris Aljinovic) und Hauptkommissar Till Ritter (Dominic Raacke), Hauptkommissar Ivo Batic (Miroslav Nemec) und Hauptkommissar Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl), Oberkommissarin Charlotte Sänger (Andrea Sawatzki) und Hauptkommissar Fritz Dellwo (Jörg Schüttauf) und Kriminalhauptkommissarin Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler).

Berlin. Wer sonntags zwischen 20.15 Uhr und 21.45 Uhr einen „Tatort”-Fan stört, kann sich schnell einen „Todfeind” machen. In diesem Zeitraum sind Anrufe oder Besuche bei Millionen Menschen tabu - sie wollen in Ruhe fernsehen. Die ARD fährt mit den Erstausstrahlungen regelmäßig Quotensiege ein und sorgt für Diskussionsstoff in Familien, Freundeskreisen, Büros und Medien.

Aus Sicht vieler Zuschauer gehört der Sonntags-Krimi zu den letzten Sendeplätzen im deutschen Fernsehen, auf denen noch drängende gesellschaftliche Themen verhandelt werden. Fiktiv, aber lebensnah.

Innerhalb des Senderverbunds ARD produzieren der Norddeutsche Rundfunk (NDR) und der Südwestrundfunk (SWR) Filme und Geschichten mit jeweils drei verschiedenen Ermittler-Teams. Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) hat zwei Teams im Einsatz.

Jeweils einen „Tatort” steuern Hessischer Rundfunk (HR), Bayerischer Rundfunk (BR), Mitteldeutscher Rundfunk (MDR), der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB), Radio Bremen (RB) sowie der Saarländische Rundfunk (SR) bei. Außerdem ist der Österreichische Rundfunk (ORF) mit im Boot.

Da das Schweizer Fernsehen in den kommenden Monaten wieder einsteigt und der HR demnächst statt einem sogar zwei Teams losschickt, erhöht sich die Zahl der unterschiedlichen „Tatorte” in der kommenden Saison von 15 auf 17.

Nach einer Einschaltquotenanalyse der vergangenen zwei Jahre (bis März) des Branchendienstes „meedia.de” haben die „Tatort”-Krimis aus Hannover (beziehungsweise Niedersachsen) und Münster die meisten Zuschauer: Jeweils 9,2 Millionen Menschen schalteten durchschnittlich ein. Es folgen der Kölner „Tatort” sowie der Münchner und der Bremer.

In dieser Woche ist die Sommerphase der Wiederholungen vorbei. Am Sonntag um 20.15 Uhr zeigt die ARD den „Tatort: Hauch des Todes” - es ist der 50. Fall von Ulrike Folkerts in der Rolle der Kommissarin Lena Odenthal (SWR).
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