Spekulationen am unruhigen Kraterrand

Von: Theresa Münch, dpa
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Die Stadt Schmalkalden wird wohl noch auf Jahre mit einem unruhigen Loch im Boden zu tun haben. Noch rätseln Geologen, warum sich der inzwischen mit Kies gefüllte Krater überhaupt auftat. Die erdfallerprobte Landesregierung reagiert routiniert. Foto: dpa

Schmalkalden. Jedes Gläserklirren, jedes Klappern in der Schrankwand wird registriert. Die Anwohner des inzwischen mit Kies gefüllten Erdkraters in Schmalkalden im Süden Thüringens lauschen auf jedes Geräusch. Als Ende vergangener Woche wieder Steine krachend wegrutschten, wurde deutlich: Das könnte noch über Jahre so weitergehen.

„Wie bei einer Sanduhr wird immer wieder Kies nachsacken”, glaubt Schmalkaldens Bürgermeister Thomas Kaminski. Niemand weiß, wie viele Hohlräume es im Erdreich rund um den vor zwei Wochen aufgebrochenen, damals 20 Meter tiefen Krater noch gibt. Landrat Ralf Luther sagt inzwischen salopp: „Vielleicht ist ja bei dem verschütteten Auto das Fenster aufgegangen und die Steine sind darin verschwunden.”

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