Prozess gegen Marco Weiss soll mit Plädoyers fortgesetzt werden

Von: ddp
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Am Mittwoch könnte das Urteil in dem Prozess um den Uelzener Marco Weiss fallen, der in der Türkei des sexuellen Missbrauchs beschuldigt wird. Dann werden die beiden türkischen Anwälte Ahmet Ersoy und Mehmet Iplikcioglu in Antalya das Plädoyer im Fall Marco halten. Foto: ddp

Antalya/Uelzen. Der Prozess gegen den wegen sexuellen Missbrauchs angeklagten 19-jährigen Marco Weiss aus Uelzen wird heute im türkischen Antalya fortgesetzt.

Geplant ist, dass die türkischen Anwälte des jungen Mannes ihre Plädoyers halten. Danach könnte bereits ein Urteil in dem über zwei Jahre dauernden Prozess gesprochen werden.

Die Staatsanwaltschaft in Antalya hat eine Verurteilung wegen Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs gefordert. Ein konkretes Strafmaß wurde nicht genannt. Die Höchststrafe liegt bei acht Jahren.

Weiss wird beschuldigt, im Osterurlaub 2007 ein damals 13-jähriges britisches Mädchen sexuell missbraucht zu haben. Er hat dies stets bestritten und von einvernehmlichen Zärtlichkeiten gesprochen. Der Jugendliche saß 247 Tage in der Türkei in Untersuchungshaft.

Inzwischen besucht er eine Berufsbildende Schule in seiner Heimat und muss zu den Prozessterminen nicht mehr in die Türkei reisen. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg hat ihre Ermittlungen bereits wegen mangelnder Beweismittel eingestellt.
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