Modemacher Tom Ford betrachtet seine Branche mit gemischten Gefühlen

Von: dapd
Letzte Aktualisierung:
tom ford
Der US-amerikanische Stardesigner Tom Ford und Marion Heinrich, Besitzerin der Tom Ford Boutique, bei einem Cocktail-Empfang in der Tom-Ford-Boutique in München. Der Store wurde im November 2011 eröffnet und ist bisher der einzige in Deutschland. Foto: dpa

New York. Tom Ford (50), US-Designer, hat ein gebrochenes Verhältnis zur Modewelt.

„Einerseits möchte ich am liebsten abhauen, mit meinem Hund in die Wüste ziehen und Skulpturen aus Ton formen. Andererseits aber bin ich ein Teil dieser Industrie, die Unsicherheit erzeugt, und sich auf Materialismus und andere Dinge fokussiert, die für mich nicht gerade das Wichtigste im Leben sind”, sagte Ford dem Magazin „VMan”.

Besonders merkwürdig finde er es, wenn reiche Menschen „Schmuck im Wert von Millionen Dollar tragen und Kleider anhaben, die 30.000 Dollar kosten und nur diese Saison gut sind, weil sie in der nächsten schon wieder altmodisch aussehen”, sagte Ford in Anspielung auf den Met Ball, der alljährlichen Promi-Mode-Gala im New Yorker Metropolitan Museum of Art.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert