Justin Bieber legt mit Anti-Mobbing-Video Strafverfahren bei

Von: dapd
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Justin Bieber
Justin Bieber ist ein kanadischer Pop- und R&B-Sänger, Songwriter und Schauspieler. Foto: dpa

New York. Teenie-Star Justin Bieber hat mit einem Video gegen Internet-Mobbing am Mittwoch ein Strafverfahren gegen seinen Manager beendet.

Eine New Yorker Staatsanwältin hatte Anklage erhoben, weil es bei einer Autogrammstunde des Sängers zu einer Massenhysterie gekommen war. Mehr als 3000 Jugendliche waren drei Stunden vor dem Termin in ein Einkaufszentrum geströmt. Als die Veranstaltung von der Polizei aus Sicherheitsgründen abgesagt wurde, behinderte eine Twitter-Nachricht Biebers die Räumung:

„Bin gerade auf dem Weg zum Einkaufszentrum in Long Island, um Autogramme zu geben und Fans zu treffen! Bis gleich.” Biebers Manager Scott Braun und ein Vertreter einer Plattenfirma wurden nach dem Vorfall festgenommen. Als Teil einer gerichtlichen Einigung stellte Staatsanwältin Kathleen Rice am Mittwoch ein Video vor, in dem Bieber mit einer örtlichen High-School-Studentin über deren Erfahrungen mit Internet-Mobbing spricht.

„Das Internet kann ein Ort sein, der einen positiveren Einfluss auf die Welt nehmen kann”, sagt Bieber in dem Film in die Kamera. Das Netz solle als Inspirationsquelle für andere genutzt werden, und nicht um Hass oder Beleidigungen zu verbreiten.

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