Dschungelcamp: Von Managern, Liebhabern und Hoden

Von: Madeleine Gullert
Letzte Aktualisierung:
Dschungelcamp Tanja Maren
Holten einen Stern bei ihrer Dschungelprüfung: Tanja und Maren. Foto: RTL

Aachen. Ja, es ist fast geschafft. Nur noch einmal langweilen, dann wissen wir, wer Dschungelkönig ist. Maren, die esoterische Lästertante, Tanja, die Laberbacke oder Traumschwiegersohn Jörn. Rolfe musste gehen.

Beim Schnarchcamp wäre es eigentlich nur konsequent, wenn der Langweiligste, also Jörn gewinnt. Wenn nur ein Drittel der treuen „GZSZ“-Gucker für ihn anrufen, könnte das auch klappen. Es bleibt spannend oder so. 

Die größte Prüfung der Sendung am Freitag bestand für den Zuschauer: Vom spannenden Bundesligarückrundenstart, bei dem Wolfsburg bewiesen hat, dass man die Bayern doch schlagen kann – und wie – musste man auf der Fernbedienung weiterzappen. Eine wahre Grenzerfahrung, denn man wusste ja: Einen erwartet nicht viel.

Was passierte: Griesgram Aurelio, der von den Zuschauern am Donnerstag rausgewählt worden wahr, verließ das Camp. Vorher muss er seinem Lieblingsfeind Walter aber noch verbal einen mitgeben. „Der ist ein schlechter Verlierer.“ Schlecht habe er sich benommen. Das ist Ansichtssache, zumindest hat er sich überhaupt irgendwie benommen. Maren, die sich in zwei Wochen zum Lästermaul entwickelt hat, gibt nochmal zum Besten, was Walter ihr verraten habe. Tanjas und Aurelios Management habe die beiden bei RTL und Bild gepusht, deshalb seien sie noch mit dabei. Das schockiert die beiden. Was für ein Skandal.

Dass Walter es toll fand, von den jungen Mädels bewundert zu werden, wird auch entsetzt aufgefasst. Man fragt sich nur, warum. Das hat Walter schließlich ununterbrochen von sich gegeben. Und dass der Beinahe-Bundespräsident an einer leichten Fehlwahrnehmung leidet, wissen wir nun auch alle.

Aurelio tritt noch einmal ganz männlich in Aktion und erledigt eine Spinne, rastet aber beinahe aus, als er es vom bösen RTL für den Vegetarier Wachteln bekommt. Weil Jörn einfach so ein furchtbar netter Kerl ist, und weil er sich irgendwie wachhalten muss, gibt er Tanja eine Plattform zum, na klar, Labern. Und fragt nach Tanjas Lover. „Das Ding ist ey, er ist so mächtig, voll mächtig ne, voll reich und man kennt ihn so und ich weiß genau, ihm liegt auch die Frauenwelt zu Füßen. Das ist so on-off irgendwie. Ich weiß selber auch nicht.“

Tja, Jörn und der Zuschauer wissen selber auch nicht – was sie mit diesen wirren Aussagen anfangen sollen.  Tanja muss dann auch mit Maren in eine Dschungelprüfung. Tanja muss Maren, die nichts sehen kann, mit vollem Mund – gern Truthahnhoden – den Weg durch einen Parcours lotsen. Ergebnis: ein Stern. Aber Samstagabend gibt es ja eh für alle wieder Essen und für den Zuschauer die Erlösung.

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