Dschungelcamp: Maren schluckt alles, Rebecca muss gehen

Von: Madeleine Gullert
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Bei der fiesen Essens-Prüfung zeigte Maren keinen Ekel und aß sämtliche Gerichte - von Kakerlaken-Cocktails bis zu Schafshoden. Jörn konnte deutlich weniger überzeugen. Foto: RTL
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Tanja und Walter haben ihre geheime Mission erfolgreich gemeistert - zur Belohnung gab es Kuchen für die Campbewohner. Foto: RTL
rebecca siemoneit-barum
Muss das Camp verlassen: Rebecca Siemoneit-Barum. Foto: RTL

Aachen. Hörte man nur Marens Stöhnen und Jörns Anfeuern „Du Biest“, „Schluck, schluck“, könnte man meinen, man sei bei einem anderen Programm als dem „Dschungelcamp“ gelandet. Aber nein, es ist nur die Dschungelprüfung, die zweite fiese. Für Maren und Jörn stehen etwa Mehlwürmer oder ein Drink mit Kakerlaken auf der Speisekarte.

Es hat eher was von „Mutti macht das schon“. Jörns Stärke ist eher das gute Zureden. „Maren, das machst du toll. Super. Du bist ganz klasse.“ Maren ekelt sich vor keinem Gericht, sie isst und schluckt alles runter. Jörn hat da schon eher zu kämpfen. Maren isst eineinhalb Schafshoden und lässt Jörn nur noch einen halben übrig. Während Maren meint, dass das doch auch nicht gummiartiger als Calamares schmeckt, findet Jörn, dass es einfach nur nach Hoden schmeckt. Woher er das so genau weiß, will man auch nicht wissen.

Ob Krokodilpenis oder Schweinehintern, Maren isst es. Jörns Part besteht eher im Unterstützen „Du schaffst das“, motiviert er sie, während er ihr den Rücken streichelt. Und Maren? Die mümmelt wie ein Häschen so schnell vor sich hin, dass sie nicht einmal weiß, wie die Sachen, die sie da in sich reinstopft, überhaupt schmecken. Schuld war wohl das ekelhafte Essen ihrer Oma. „Ich habe immer schon geschlungen.“ Alle D-Promis, die auch mal in den Dschungel wollen, sollten sich diese Taktik merken.

Was man außerdem allen Dschungelanwärtern raten kann: Lest euch die Verträge durch. Aurelio bemerkt erst im Camp, dass es für den Sieger der Show gar kein zusätzliches Preisgeld gibt. Warum also noch hier rumhocken, fragt er sich. Zumal ihm, dem großen Wolf, ja eh niemand Paroli bieten kann.

Dass es Menschen zu doof ist, beispielsweise zu diskutieren, warum Thailand gar nicht so furchtbar ist, wie Aurelio behauptet, der aber noch nie da war, darauf kommt der „Bachelorette“-Kandidat nicht. Schließlich redet der Macho „nur, wenn er Recht hat“. Schon klar. Nicht nur Maren und Tanja finden das Macho-Gehabe anstrengend. Ganz besonders Walter ist genervt von Aurelio. „Der hat 'nen Knall, der Typ. Der ist nicht dicht. Bin ich hier im Asiland gelandet?“ Und wer freut sich? Der Zuschauer. Endlich mal ein bisschen Zoff im Schnarchcamp. Danke.

Weiterhin nimmt Walter das ganze Dschungelcamp als einziger Campbewohner wirklich ernst.. Schließlich erhofft er sich davon auch mindestens eine neue Show à la „Wetten, dass..?“. Leichte Selbstüberschätzung, aber immerhin: Im Dschungel unterhält Walter am besten. Er sieht die Show als letzte Chance. Ja, die Kandidaten kommen auf die Metaebene. Im Camp besprechen sie, warum sie überhaupt dabei sind, und ob sie denn unterhaltsam sind.

Maren gibt sich abgezockt. Sie ist da, weil „der Dschungel die größten Einschaltquoten hat und die Gage schon nett ist“. Auch Rebecca sieht den Dschungel nur als Job. Den sie, nebenbei bemerkt, nicht besonders toll macht. Streber Jörn ist empört. Er wäre auch ohne Gage dabei. Wie selbstlos. „Wir sind doch alle wir selbst hier“, sagt er und stellt seiner Persönlichkeit kein gutes Zeugnis aus – zumindest, wenn es um Unterhaltung geht. „Ich bin kein super Entertainer. Also das ganze Rahmenprogramm kann man mit mir nicht füllen.“ Dabei sind doch die Zuschauer das Wichtigste, wie Aurelio betont. Trotzdem wird den ganzen Tag geschlafen und meditiert.

Größter Sorgenfall ist wohl Rebecca. Sie wird von den Campältesten analysiert. „Sie hat Probleme mit sich“, sind sich Walter und Maren einig. Rebecca singt krächzend vor sich hin. Wenn das symptomatisch für ihr Seelenleben ist, dann sieht es tatsächlich bitter aus. Maren: „Sie ist schwach.“ Rebecca liegt lethargisch rum. Vielleicht hat sie irgendwelche Pilze oder Gräser gegessen, die halluzinierend wirken? Sie steht im Tümpel und guckt leicht verstrahlt in die Gegend. Das Camp wollte sie übrigens nutzen, um für sich zu werben. Ziel wäre etwa eine eigene Talkshow - blöd nur, wenn man gar nicht talkt. Und die Quittung folgt: Rebecca muss das Camp verlassen.

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