Berlin - Brückentage: 2013 wird paradiesisch für Kurzurlauber

Brückentage: 2013 wird paradiesisch für Kurzurlauber

Von: Sebastian Engel, dapd
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Foto: dpa

Berlin. Das kommende Jahr wird arbeitnehmerfreundlich - zumindest was die Urlaubsplanung angeht. Durch eine geschickte Strategie lassen sich die Feiertage ohne großen Aufwand zu einem Kurzurlaub ausbauen. Das Zauberwort heißt Brückentage - schließlich fallen die meisten Feiertage auf einen Wochentag.

Den Reigen eröffnet - wie kann es anders sein - der 1. Januar. Mit einem Dienstag startet das Jahr 2013. Drei weitere Urlaubstage ermöglichen also eine ausreichende Erholung vom Silvesterkater. Vier ist hingegen die magische Zahl zum Osterfest: Wer ein Quartett an freien Tagen vor dem Osterwochenende in den Urlaubsplan einträgt, hat vom 23. März bis einschließlich 1. April (Ostermontag) Freizeit, also zehn volle Tage am Stück.

Der 1. Mai (Tag der Arbeit) fällt im kommenden Jahr auf einen Montag. Beschäftigte können sich also über ein verlängertes Wochenende freuen. Die verkürzte Restwoche darauf bietet sich zudem zum Platzieren von Urlaubstagen an. Weiter geht es mit der Planung an Himmelfahrt (9. Mai): Wer vier Urlaubstage einsetzt, bringt es gleich auf neun Tage Freizeit (4. bis einschließlich 12. Mai). Neun Tage Freizeit gibt es auch für den, der nach Pfingstmontag (20. Mai) vier Urlaubstage einreicht.

Den Arbeitnehmern in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland bietet Fronleichnam (Donnerstag, 30. Mai) die Möglichkeit für ein langes Wochenende mit einem freien Tag.

In den Sommermonaten bleibt traditionell nur den Beschäftigten in weiten Teilen Bayerns sowie im Saarland die Möglichkeit, „eine Brücke zu bauen”: Hier wird am 15. August Mariä Himmelfahrt gefeiert, im Jahr 2013 ein Donnerstag. Ganz Deutschland kann sich erst wieder im Oktober einen Kurzurlaub gestalten. Am 3. des Monats, ebenfalls ein Donnerstag, ist der Tag der Deutschen Einheit. Vier Urlaubstage bringen erneut eine neuntägige Auszeit. (28. September bis einschließlich 6. Oktober).

Ähnlich planen können Arbeitnehmer in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen am 31. Oktober, wenn sie den Reformationstag begehen. Auch dieser fällt 2013 auch auf einen Donnerstag.

Berufstätige in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz sowie im Saarland haben einen Tag später, ab Freitag, 1. November (Allerheiligen), ein langes Wochenende. Oder sie setzen vier Urlaubstage für eine neuntägige Auszeit ein.

Über einen exklusiven Feiertag können sich die Sachsen freuen: Anders als in den anderen Bundesländern ist der Buß- und Bettag am 20. November (Mittwoch) bei ihnen nach wie vor arbeitsfrei. In Bayern haben wenigstens auch die Schüler frei.

Ausgesprochen arbeitnehmer- und familienfreundlich klingt das Jahr aus: 1. und 2. Weihnachtsfeiertag fallen auf einen Mittwoch und einen Donnerstag. In Betrieben, in denen der Heiligabend nur ein halber Arbeitstag ist, lässt sich fast ohne Einsatz von Urlaubstagen eine entspannte Weihnachtsauszeit einplanen.

Das Gleiche gilt eine Woche später: Wer es zu Silvester richtig krachen lassen will, kann sich rund um den 31. Dezember (Dienstag) und Neujahr (Mittwoch) leicht eine Urlaubswoche schaufeln.

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