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 Notdienste

Zwangsarbeiterlager Iktebach ein dunkles Kapitel der Jülicher Geschichte

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Jülich. Mit einer lautstarken Explosion und zwei schwer verletzten jungen Männern ist das Arbeitslager Iktebach im Frühjahr zurückgekehrt in die Jülicher Erinnerung. Der Unfall mit einer Granate aus dem Zweiten Weltkrieg im Wald vor dem Forschungszentrum hat eins wieder deutlich gemacht: „Das ist ein Areal, das durchsetzt ist von militärischen Hinterlassenschaften, und kein Abenteuerspielplatz“, sagt der Historiker Guido von Büren.

Der Kulturbahnhof Jülich bekommt ein Facelifting

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Jülich. Als der Jülicher Bahnhof noch keine Kultur kannte, da waren die drei großen Fronttüren oft in Bewegung. Sie bildeten eben den Hauptzugang zur Bahnhofshalle. Seit der klar strukturierte Nachkriegsbau, der architektonisch ohne Firlefanz auskommt, ein multikulturelles Zentrum mit Kneipe, Kino, Konzertsaal und vielem mehr ist, sind die drei Pforten vor allem für Ortsfremde irritierend, denn sie sind zu, weil sie die Rückwand des Veranstaltungssaales bilden.