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Kommentiert: Frauenpower statt Quotenschauder

Ein Kommentar von Robert Esser

Kramp-Karrenbauer klingt komisch. Und das ist Annegret auch. Wirklich witzig. Sie ist ein doppelter Glücksfall für den AKV. Was wenig mit ihrem Nachnamen zu tun hat.

Nach Jahren klettert endlich mal wieder eine Frau als Ritterin in den Narrenkäfig. Wobei die saarländische Ministerpräsidentin auch ohne das blaue Blut einer Gloria Fürstin von Thurn und Taxis die Männerwelt zur Ader lässt. Sie ist spritzig, kann giftig sein, scharfzüngig – und herrlich humorvoll heiter. Sowas nennt man im Rheinland Vollblutkarnevalist, Verzeihung, -karnevalistin.

Auf der politischen Bühne ist sie genauso zu Hause wie in der Bütt. Seit Jahren. In Aachen hat sie das schon imposant bewiesen. So schraubt die sympathische Saarländerin die Frauenquote im Ritterkonvent des AKV ein wenig hoch. Fraglich nur, ob dies für die Einschaltquote der Fernsehsitzung „Orden wider den tierischen Ernst“ gilt.

Bundesweit kennt die frankophone Frau aus Püttlingen nämlich kaum einer. Femme fatal? Egal. Jedenfalls kann man den Herren des Elferrats diesmal nicht vorwerfen, partout nur auf Prunk und Promifaktor zu zielen. Weil Madame Kramp-Karrenbauer eben mehr als einen Namen zu bieten hat. Was prima passt.

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