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Kommentiert: Die Aufgaben vor dem Umbruch

Ein Kommentar von Lukas Weinberger

Die Frage, ob es einen Umbruch beim FC Bayern brauche, war gar keine mehr, sie war längst beantwortet.

Bereits vor dem Aus im Viertelfinale der Champions League; schon vor dem Halbfinal-K.o. im DFB-Pokal. Der Umbruch wird kommen, klar; es hätte ihn auch bei einem Triple gegeben. Das die Münchner auch hätten erreichen können. Die Mannschaft war in dieser Saison noch gut genug dafür.

Xabi Alonso, Franck Ribéry oder Arjen Robben sind zwar über 30, aber sie sind immer noch großartige Fußballer. Sie können Spiele wie die gegen Real Madrid oder Borussia Dortmund nur nicht mehr alleine entscheiden, sie brauchen nun Hilfe dabei. Von Thiago Alcantara, David Alaba. Oder von Robert Lewandowski. Doch ausgerechnet die Spieler, die nach dem Umbruch die großen Spiele für die Bayern entscheiden sollen, waren nicht gut genug, als es darauf ankam. Warum? Weil Lewandowski nicht fit war, trotzdem spielen musste und plötzlich Großchancen versiebte? Weil Alaba schon die ganze Saison nach seiner Form gesucht und sie dennoch nicht gefunden hat? Weil Thiago in großen Spielen abtaucht? Einfach, weil die Alternativen fehlen? Oder weil Carlo Ancelotti doch nicht der Trainer ist, der große Titel garantiert?

Das sind Fragen, die der FC Bayern stellen und beantworten muss. Bevor der Umbruch beginnt.

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