Kommentiert: Der Star ist die Mannschaft

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Kommentiert: Der Star ist die Mannschaft

Ein Kommentar von Lukas Weinberger

Peyton Manning hat diesen zweiten Super-Bowl-Triumph unbedingt gewollt, und wenn er möchte, kann dieser Sieg der Schlusspunkt seiner großartigen Karriere sein.

Manning hat diesen Titel verdient. Er hat zwar kein überragendes NFL-Finale abgeliefert, auch keine überragende Saison, aber er war Teil einer überragenden Mannschaft. Dieser Super Bowl war als Privatduell zwischen Denvers Quarterback und dessen 13 Jahre jüngeren Pendant Cam Newton beworben worden, dieses Mann-gegen-Mann wird vor großen Spielen ja gerne bemüht.

Der 50. Super Bowl hat aber gezeigt, dass es im American Football auf weit mehr ankommt, als gute Quarterbacks. Entschieden hat das Spiel nämlich keiner der beiden Regisseure, nicht Manning, nicht Newton. Den Titel haben die Broncos dank ihrer schon zuvor hochgelobten Verteidigung gewonnen.

Dank Von Miller, dem besten Spieler des Finals, und seinen Nebenleuten in der Defensive Line. Spieler, die nicht so im Rampenlicht stehen wie Quarterbacks. Spieler, die aber genauso wichtig für ihr Team sind. „Peyton hat so viele Football-Teams getragen. Und jetzt hat er endlich das Team gefunden, das ihn trägt“, hat der US-Experte Herm Edwards gesagt.             

Und er hat Recht. Der Star ist die Mannschaft. Diese Phrase klingt vielleicht ein bisschen abgedroschen, vor allem in Zeiten der Kommerzialisierung des Sports. Aber sie gilt. Diesmal vielleicht noch ein bisschen mehr als sonst.

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