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Kommentiert: Beschämende Situation

Ein Kommentar von Bernd Schneiders

Da eröffnet ein 280 Millionen Euro teurer Konsumtempel in der Aachener City die Pforten. An der Krefelder Straße steht seit 2009 ein Stadion, das heute von einem Fußball-Viertligisten benutzt wird und einst 50 Millionen gekostet hat.

Die RWTH hat sich ein 24 Millionen teures Servicecenter namens Super-C gegönnt. Seit Jahren kämpfen die Leichtathletikklubs in Aachen und der Region für eine Trainingshalle, die ein professionelles Training auch in den Wintermonaten ermöglicht.

Die Ideen und Pläne zur Abhilfe finden lediglich den Weg in irgendwelche Schubladen. Im wahrsten Sinne des Wortes treten die Talente seit Jahrzehnten auf der Stelle – bis sie abwandern. Ein Volleyball-Bundesligist kämpft mit einer Ausnahmegenehmigung des Verbandes ums Überleben in einer Halle, deren Decke zu niedrig und deren Zuschauerkapazität zu gering ist, um entsprechende Einnahmen zu generieren.

Beschämend für eine Stadt mit diesem Anspruch, mit der Exzellenz-Universität RWTH und zahlreichen potenziellen Sponsoren im Rücken. Unverständlich, dass es seit Jahren nicht gelingt, die Kräfte zu bündeln und eine Mehrzweckhalle zu bauen.

Sportler, Zuschauer und die Stadt Aachen würden profitieren. Großveranstaltungen wären möglich, die Johanna Becht-holds könnten in Zukunft gehalten werden und sich zu attraktiven Visitenkarten der Region entwickeln, wie sie die „Ladies in Black“ bereits sind – noch!

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