„Zwölf Monate - Zwölf Ideen“: Viele Bürgervorschläge umgesetzt

Von: Naima Wolfperger
Letzte Aktualisierung:
14266073.jpg
Am Eburonenweg ist der generationenübergreifende Spielplatz schon fertig gebaut. Foto: Jürgen Lange/Sarah-Lena Gombert/Dirk Müller/Naima Wolfsperger
14266113.jpg
Skulpturen Workshops: Die Workshops werden bereits im Ferienkalender angeboten. Ab diesem Jahr sollen sie auch in Schulen stattfinden. Foto: Jürgen Lange/Sarah-Lena Gombert/Dirk Müller/Naima Wolfsperger
14266374.jpg
Flexible Betreuung in Kitas: Umgesetzt in den Kitas Gressenich und Zauberkiste. In jedem Sozialquartier soll mindestens eine Kita flexible Betreuung anbieten. Foto: Jürgen Lange/Sarah-Lena Gombert/Dirk Müller/Naima Wolfsperger

Stolberg. Mit den Ideen soll es noch lange nicht vorbei sein. Der Meinung ist zumindest Bürgermeister Tim Grüttemeier, als er Resümee zieht über das Projekt „Zwölf Monate – Zwölf Ideen“. Die Kupferstädter konnten im Laufe des vergangenen Jahres Ideen zur Verbesserung der Stadt an die Verwaltung senden.

Jeden Monat wurde dann eine besonders pfiffige Idee auserkoren und prämiert. Mit dem Einsatz und Engagement des Ideengebers und der Unterstützung der Stadt konnten elf der zwölf Projekte konkret angegangen oder sogar fertiggestellt werden.

„Das hätten wir ohne das Engagement und die Beteiligung der Bürger nicht geschafft“, sagt der Bürgermeister. Denn nicht nur die Ideen kamen von den Stolbergern selbst, auch die Umsetzung ist davon abhängig, dass sich die Kupferstädter einbringen. Und die Kupferstädter sind wohl bereit sich für ihre Heimat einzusetzen: „Mehr als 20 Ideen haben es in die engere Auswahl geschafft, aus der dann die Jury ausgewählt hat, welches der Projekte umsetzbar ist“, sagt Sebastian Heyn, Leiter Sozialpädagogische Sonderdienste.

Die Anregungen aus der Bürgerschaft sollen aber nicht bei den zwölf exemplarischen Umsetzungen bleiben, sondern auch Kriterien für künftige Projekte werden, sagt Grüttemeier. So wurde etwa mit der Idee ein generationenübergreifendes Spielplatzkonzept erstellt. Der Spielplatz für alle Altersklassen wurde am Eburonenweg bereits errichtet; am Bastinsweiher wurde mit dem Umbau begonnen.

„Der generationenübergreifende Aspekt ist jetzt fester Bestandteil der Spielplatzplanungen und wird auch künftig berücksichtigt werden“, sagt Heyn. Auch soll mittelfristig in jedem „Sozialraum“, aufgeteilt nach Süd, Nord, Ost und West, wenigstens eine Kindertagesstätte flexible Öffnungszeiten anbieten – so wie sie jetzt seit August 2016 bereits im Stadtteil Gressenich bestehen.

Die Stadt hoffe natürlich, dass weitere freie Träger nachziehen, wie es bereits die Kindertagesstätte Zauberkiste getan hat, sagt Jugenddezernent Robert Voigtsberger. zu dem Vorschlag. Weitergehen soll es auch mit der Ausbildung von FuN-Teamern (FuN steht für Familie und Nachbarschaft), von denen bereits 20 Mitarbeiter in Stolberg im Einsatz sind. Ebenso sind weitere Veranstaltungen unter dem Motto „Generationenbrücke“ in Planung.

Als nächstes soll es zum Gespräch zwischen Senioren und Jugendparlament kommen. Und auch der Abenteuerspielplatz wird weiterhin geplant. Die Verwaltung hat dabei schon ihr Augenmerk auf die Burg geworfen: „Die schöne Stolberger Burg bietet sich dafür an“, sagt der Bürgermeister. Die einzige Idee, die nicht in den Status der konkreten Planung gekommen ist, ist jene mit dem Gemeinschaftsgarten. Aber auch diese Idee solle nicht aufgegeben werden, verspricht Sebastian Heyn den Stolberger Bürgern.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert