Zwei weitere Schafe sterben aus unbekannter Ursache

Von: Laura Beemelmanns
Letzte Aktualisierung:

Stolberg. Nachdem am Mittwochmittag ein totes Schaf auf einer Wiese an der Schützheide (K13) zwischen den Ortsteilen Breinig und Büsbach gefunden wurde, sind nun noch zwei weitere Tiere der Herde gestorben.

Laut Angaben des Sprechers der Städteregion Aachen, Detlef Funken, sei das bei einer Herde von rund 150 Tieren schon sehr auffällig.

Zwei tote Tiere seien beim Eintreffen der Veterinäre gefunden worden, ein weiteres starb in der Nacht zu Donnerstag. Der Grund für den plötzlichen Tod der drei Schafe sei bislang nicht ersichtlich. „Unsere Veterinärin war vor Ort und hat sich sowohl die gesamte Herde als auch die Wiese und Umgebung genauestens angesehen“, sagt Funken.

Bei dieser Begutachtung seien keine offensichtlichen Hinweise auf den Grund für den Tod ersichtlich gewesen.

Es wurden weder giftige Pflanzen noch Giftköder gefunden. Im Internet kursierten die Gerüchte, dass Giftköder für Hunde die Ursache seien. Dies konnte jedoch nicht bestätigt werden.

Auch Hinweise auf eine gewaltsame Fremdeinwirkung auf die Tiere habe es nicht gegeben. „Die Schafe wiesen keine Hämatome auf“, sagt Funken, und auch sonst seien keine äußerlich sichtbaren Verletzungen erkennbar gewesen. Zudem sei das Verhalten der restlichen Tiere der Herde bislang weitgehend unauffällig.

Die drei toten Schafe werden nun zur weiteren Untersuchung eingeschickt. Im Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Krefeld werden die Tiere obduziert, um die Ursache für ihren Tod festzustellen. Es werden anatomische, virologische und bakterielle Untersuchungen durchgeführt, teilte Funken mit. Das kann insgesamt rund zwei Wochen dauern. Das anatomische Ergebnis sei jedoch schon früher zu erwarten.

Ein totes Schaf war bereits am Mittwochmittag gegen 13.40 Uhr von besorgten Stolberger Bürgern auf der Wiese entdeckt worden. Diese riefen sofort die Feuerwehr und die Polizei zur Hilfe hinzu. Sie meldeten, dass sich die gesamte Herde „komisch verhalte“. Dies war jedoch auch für die Feuerwehr so auf den ersten Blick nicht ersichtlich.

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