Zwangsversteigerung auf der Liester nun im neuen Jahr

Von: -jül-
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Stolberg. Ausgesetzt auf Antrag der Kölner Kreissparkasse als Gläubigerin hat das Eschweiler Amtsgericht am Dienstag die fünf angesetzten Termine zur Zwangsversteigerung von fünf Gebäuden der „Rhein- Münster-Liegenschaften GmbH“ (RML) an Pirolweg und Ardennenstraße auf der Liester.

Für insgesamt rund 3,153 Millionen Euro sollten die ehemaligen Gehag-Häuser mit 89 Wohnungseinheiten einzeln angeboten werden. „Wir wollen nun die fünf Gebäude als Komplettpaket neu anbieten“, erklärte eine Sprecherin des Geldinstitutes auf Anfrage unserer Zeitung.

Ein neuer Termin zur Zwangsversteigerung wird für Anfang 2014 erwartet. Zumindest bis dahin werden sie weiter unter der gerichtlich bestellten Zwangsverwaltung des Aachener Rechtsanwaltes Dr. Helmut Reitz stehen.

Als problematisch bei der Vermarktung der fünf Gebäude könnte sich nach Informationen unserer Zeitung der Umstand erweisen, dass sie alle von einer einzigen Heizungsanlage versorgt werden. Sollten unterschiedliche Bieter bei einer Versteigerung den Zuschlag erhalten, könnten daraus Probleme erwachsen oder auch die möglichen Preisvorstellungen nicht erreicht werden.

Eine Konsequenz daraus ist, dass nun alle fünf Gebäude als ein Paket gebündelt und komplett zur Versteigerung ausgelobt werden. Zur Zwangsversteigerung kam es, weil die Gläubigerbank und Schuldnerin RML nicht zu einer einvernehmlichen Einigung über das Kreditengagement gekommen sind.

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