Stolberg - Zusammenlegung der Hauptschulen kündigt sich an

Zusammenlegung der Hauptschulen kündigt sich an

Von: gro
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In diesen Standort investieren Stadt und Land derzeit rund 700.000 Euro. Für die weiteren Planungen im Bereich der Hauptschulen gilt das als Fingerzeig. Foto: M. Grobusch

Stolberg. Hinter verschlossenen Türen haben die Leiter aller Schulen im Stadtgebiet getagt und in dieser Runde erstmals offiziell darüber gesprochen, dass es in naher Zukunft zu einer Zusammenlegung der beiden Stolberger Hauptschulen kommen könnte. Der Bürgermeister bezeichnete dies als „wahrscheinlich” und ergänzte auf Nachfrage unserer Zeitung: „Wenn ich mir den Schulentwicklungsplan und die Schülerzahlen anschaue, dann lässt sich daraus eine Zwangsläufigkeit ableiten.”

Eine erste Konsequenz hat es bereits gegeben, die beiden Schulleiter verständigten sich darauf, inoffizielle Sondierungsgespräche aufzunehmen. Nicht erst aufgrund der neuesten Anmeldezahlen - die Probst-Grüber-Schule lag zum Stichtag bei 32 Fünftklässlern, die Kogelshäuserschule bei 35 - ist die Zukunft des aktuellen Modells akut gefährdet.

Die Hauptschule hat nicht nur in Stolberg einen schweren gesellschaftlichen Stand. Der von der Landesregierung forcierte Ausbau des Ganztags und das zuletzt auch in Zweifall gegenüber unserer Zeitung formulierte Bekenntnis von Schulministerin Barbara Sommer haben keine Trendwende bewirken können.

Für Walter Clahsen, Leiter der Probst-Grüber-Hauptschule auf der Liester, steht deshalb fest: „Mittelfristig, das heißt in zwei bis drei Jahren, wird es nur noch eine Hauptschule in Stolberg geben.”
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