Zuerst fallen Bäume und die Leitplanken

Von: Jürgen Lange
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Am Montag geht‘s auf der Aachener Straße los. Nach der Demontage der Leitplanken werden die Bäume am Straßenrand gefällt. Foto: J. Lange

Stolberg/Büsbach. Pünktlich, wie angekündigt, beginnt am Montag der Neubau der Aachener Straße. Den Anfang machen die Demontage der Leitplanken und das Fällen der Bäume am Straßenrand, die den Bauarbeiten im Wege stehen.

Entsprechend gilt ab Montag, 9. September, eine Vollsperrung für die Aachener Straße zwischen dem Bahnübergang und dem Lehmkaulweg. Eine Umleitung über die L 220 (Lehmkaulweg/Finkensiefstraße) wird ausgeschildert. Während der Bauarbeiten werden Abschnitte der Aachener Straße für Anlieger befahrbar bleiben.

Zum Auftakt der Maßnahme muss allerdings mit großräumigen Absperrungen gerechnet werden – alleine schon aus Sicherheitsgründen beim Fällen des Baumbestandes. Insgesamt 47 Bäume müssen im Zuge des 1,7 Kilometer langen Straßenverlaufs gefällt werden. Die meisten davon stehen zwischen Burgstüttgen und Kranensterz. Dort muss im Bereich der Karlshöhe die zur Finkensiefstraße hin abrutschende Böschung aufgefangen werden.

Dazu wird eine Gabionenwand in den Hang gebaut. Rund 800 dieser einen Kubikmeter Steine fassenden Stahlkörbe werden dort verbaut. Entsprechend sind für diesen Bereich keine Ersatzpflanzungen vorgesehen. Im weiteren Straßenverlauf sollen allerdings gefällte Bäume auch wieder ersetzt werden. Unter dem Strich werden nach den Arbeiten 38 Bäume die Aachener Straße zieren.

Anders als zunächst angedacht beginnen die Arbeiten zur Ertüchtigung des Kanals in Höhe Burgstüttgen und werden bergauf bis zum Lehmkaulweg geführt. Mit dem Neubau der Straße wird etwas später vom Bahnübergang Brauereistraße ebenfalls in Richtung Büsbach angesetzt, wobei auch die Klüttgens Wiese mit kleineren Gabionen aufgefangen werden soll. Somit wird die Aachener Straße während der ersten Bauphase vom Lehmkaulweg aus als Sackgasse befahrbar bleiben.

Bis Ende nächsten Jahres müssen etwa 8000 Tonnen Schwarzdecken entsorgt, 10.500 m2 Asphalt in drei Schichten aufgebracht, 10.000 m2 Pflaster sowie 1000 Meter Kanalrohre verlegt und 110 Einläufe gesetzt werden. Ab 10. Oktober bietet das Tiefbauamt den Bürgern entlang der Baustelle auch eine Sprechstunde an: Werner Lövenich wird donnerstags von 16 bis 17.30 Uhr im Baubüro vor Ort für Anregungen zur Verfügung stehen.

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