Stolberg-Breinig - Ziel „Aufstieg”: Breinig muss jetzt sein Gesicht zeigen

Ziel „Aufstieg”: Breinig muss jetzt sein Gesicht zeigen

Von: Jan Schlegelmilch
Letzte Aktualisierung:
2_01558919_1558926.jpg
Wo führt der Weg des SV Breinig hin? Geht noch was nach oben? Foto: J. Schlegelmilch

Stolberg-Breinig. Im Fußball ist immer schnell von so genannten Endspielen die Rede. Endspiele im Wortsinn sind die Begegnungen mit Borussia Lindenthal-Hohenlind und Rheinland Dremmen für den SV Breinig natürlich nicht. Allerdings könnten die Breiniger Träume von den vorderen Plätzen nach den beiden Nachholspielen tatsächlich ein schnelles Ende haben.

„Wenn wir die beiden Spiele nicht gewinnen oder mindestens vier Punkte holen, dann brauchen wir wirklich nicht mehr nach oben zu gucken”, weiß auch Breinigs Trainer Helmut Birk um die Bedeutung der beiden ersten Spiele nach der langen Winterpause, die am Sonntag und darauf folgenden Mittwoch auf dem Spielplan stehen. „Dann müssten wir unsere Ziele anders definieren.”

Noch aber ist das Ziel des SV Breinig wieder an Platz2 heranzurücken - mit Blick auf die Tabelle ein berechtigtes Ziel: Breinig hat in der Hinrunde zwar nur 16 Punkte geholt, durch den Rückzug von Blau-Weiß Kerpen könnte der SV mit einem Sieg bei Lindenthal-Hohenlind aber bis auf drei Punkte zum Zweitplatzierten Schwarz-Weiß Nierfeld aufschließen. Andererseits haben die Breiniger als Tabellenachter auch nur zwei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze.

Mitten im Niemandsland

„Wir sind im Moment ein bisschen im Niemandsland. Es kommt jetzt auf unseren Start an. Wenn wir die Nachholspiele vor Karneval erfolgreich gestalten ist der Zug zu Platz 2 noch nicht abgefahren”, meint Birk. „Entscheidend wird sein, welches Gesicht wir in den Spielen zeigen.”

Dass der SV Breinig in dieser Saison zwei Gesichter hat, musste der Trainer nicht nur in der durchwachsenen Hinrunde, sondern teilweise auch in der Vorbereitung auf die Rückrunde erfahren. In den Testspielen gegen höherklassige Gegner aus der Mittelrhein-Liga wie Germania Dürwiss und dem SV Rott zeigte Breinig seine fußballerische Klasse und gewann, gegen vermeintlich schwächere Gegner ließ es die Mannschaft dann manchmal etwas zu locker angehen.

„Das war mal wieder ein Wechselbad der Gefühle. Wir müssen gucken, dass wir die Form aus den Spielen gegen die Mittelrhein-Ligisten in die Meisterschaft bringen”, fordert Birk, der mit der Vorbereitung insgesamt nicht unzufrieden ist: „Es sieht immer gut aus, wenn wir Fußball spielen. Wir vernachlässigen nur manchmal das Mannschaftsspiel, das hat uns in der Hinrunde oft um den Lohn gebracht. In der Vorbereitung haben wir es eigentlich ganz gut gemacht.”

Sorgen bereitet dem Trainer höchstens seine Innenverteidigung, da Stammspieler Aldin Memic erst in diesen Tagen aus dem Urlaub zurück gekehrt und sein Einsatz für Sonntag fraglich ist. In der Offensive kann Birk hingegen mit Marc Wollersheim und Daniel Knopp auf zwei neue Spieler zurückgreifen, verletzungsbedingt hat sich auch niemand abgemeldet.

Beste Voraussetzungen also, die der SV Breinig für einen Erfolg bei Borussia Lindenthal-Hohenlind allerdings auch benötigt. Der Gegner, der mit elf Punkten auf dem vorletzten Platz überwinter hat, rührt in seinen Spielen regelmäßig Beton an:

Nur Spitzenreiter Hertha Walheim hat weniger Tore kassiert, mit neun erzielten Treffern war die Borussia bisher allerdings vorne auch äußerst harmlos. „Die Mannschaft weiß sicher worum es geht, sie muss ihre Heimspiele gewinnen”, erwartet Helmut Birk einen kampfstarken Gegner. Der will schließlich auch die so genannten Endpsiele so lange wie möglich vermeiden.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert