Zeichen gegen Gewalt und Radikalismus

Von: -jül-
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Bei der traditionellen Karfreitagsprozession durch die Innenstadt wollen Christen Zeichen setzen gegen Gewalt und Radikalismus, für Frieden und Menschenrechte. Foto: J. Lange

Stolberg. Die Evangelische Kirchengemeinde Stolberg und die Katholische Kirchengemeinde St. Lucia laden ein, sich am Ökumenischen Kreuzweg zu beteiligen. So soll ein Zeichen gegen Gewalt und Radikalismus gesetzt werden.

„Wir erinnern uns an den Leidensweg unseres Herrn Jesus Christus. Zugleich wollen wir damit ein deutliches Zeichen setzten, in unserer Zeit seinem Weg zu folgen, im Einsatz für Nächstenliebe, Frieden und ein tolerantes Zusammenleben, gegen jede Form von Gewalt und Radikalismus“, sagen Diakon Achim Jaskulski und Pfarrer Jens Wegmann vom Vorbereitungsteam.

Seine größte Resonanz in der Kupferstadt fand der ökumenische Kreuzweg wohl an den ersten drei Karfreitagen dieses Jahrzehnts, als die Prozession zu einem beeindruckenden Zeichen des Glaubens, der Liebe, der Menschlichkeit, der Toleranz und des Friedens gegen Rassismus, Radikalismus und Gewalt wurde, als Stolberg für rechtsradikale Propaganda missbraucht wurde. Bis zu 800 Menschen – Christen wie Muslime – folgten dem Zeichen des Kreuzes durch Oberstolberg, vor sechs Jahren sogar mit Weihbischof Dr. Johannes Bündgens an der Spitze und zahlreichen führenden Vertretern auf Politik, Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft.

Mittlerweile sind die Teilnehmerzahlen nicht mehr so außergewöhnlich hoch, aber immer noch oder auch mehr denn je wollen die Stolberger Christen ein Zeichen setzen. Sie treffen sich dazu am Karfreitag, 25. März, um 18 Uhr an der Bushaltestelle Vogelsangstraße direkt unterhalb der Vogelsangkirche. Von dort führt die Kreuzweg-Prozession durch die Innenstadt zur Kirche St. Mariä Himmelfahrt auf der Mühle.

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