Würselener Volkstheater bringt Chaos auf die Hütte

Von: Toni Dörflinger
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Lachsalven und Applaus garantiert: Als gute Charakterdarsteller erwiesen sich jetzt im Kulturzentrum die Darsteller des Würselener Volkstheaters. Foto: T. Dörflinger

Stolberg/Würselen. Den Jahreswechsel wollen Allewiss und Jretche Haverfeld (Hans und Gisela Schröder) in einer einsam im Wald gelegenen Jagdhütte verbringen. Was die beiden als traute Zweisamkeit geplant haben, findet jedoch schnell ein jähes Ende, als unverhofft Gäste eintreffen, die sich ebenfalls die Hütte, aus unterschiedlichen Gründen, für ein beschauliches Treffen ausgesucht haben.

Die Folge ist eine Zwangsgemeinschaft, in der Romantik und Idylle keinen Platz mehr haben und Chaos und Hektik an der Tagesordnung sind. Aufgeführt unter dem Titel „Hüttenzauber än anger Jehejjmnesse“ wurde diese Story jetzt im Kulturzentrum Frankental vom Würselener Volkstheater.

Mit viel Humor auf der Bühne

Dabei verstand es das 13-köpfige Ensemble, dessen Mitglieder sich allesamt als Laienschauspieler verstehen, eine gehörige Portion Humor und Witz auf die Bühne zu zaubern, was die Zuschauer immer wieder zu herzhaftem Gelächter anregte. Denn die Handlung um die unerbeten Gäste und ihre urkomischen Kapriolen überzeugte schon allein durch das schauspielerische Talent der Darsteller.

Zurück zum Inhalt des Stückes: Die Idylle der Haverfelds wird empfindlich gestört durch das Auftreten von Zejjes Schmalz (Hans Georg Queck) und Michel Kaiser (Harald Fortmann), die ihrerseits für Verwicklungen sorgen. Mit Problemen behaftet sind aber auch die Flitterwöchner Marliss und Konrad Möller (Nicole Clauß und Jos Schäfers), die die einsame Hütte für ein erotisches Wochenende ausgewählt haben.

An Fahrt gewinnt die Story, als der Förster Kueb Senner (Reiner Poqué), der den Auftrag hat, die Hütte zu überwachen, von Zejjes Schmalz, so scheint es, erschlagen wird. Denn jetzt muss eine „Leiche“ beseitigt werden. Aber es gilt nicht nur einen vermeintlich Toten zu beerdigen, sondern auch die Liebschaft zu vertuschen, die zwischen Michel Kaiser und seiner Sekretärin Mia Trost (Nadine Schröder) entstanden ist. Und als dann auch noch Kaisers Ehefrau Petronella (Hiltrud Queck) die Waldhütte aufsucht, um ihren untreuen Gatten zur Rede zu stellen, ist das Chaos endgültig perfekt.

Doch die Geschichte hat ein Happyend parat: Der Förster erwacht wieder zum Leben, und die Kaisersche Liebschaft wird aufgelöst, weil Mia Trost mit Zejjes Schmalz ein neues Verhältnis begonnen hat. Zum Schluss trifft man sich dann zum einträchtigen und friedsamen Silverstermenü.

Neben den bereits erwähnten Darstellern spielten Heinz Schmidt, Hermann Josef Queck und Anneliese Schlüper mit.

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