Workshop: Wie funktioniert Europapolitik?

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Die Ergebnisse des Workshops wurden am Ende an Stellwänden den anderen Teilnehmern präsentiert. Foto: Schule

Stolberg. „Europa verstehen“ war jetzt ein Workshop des Goethe-Gymnaiums in Stolberg überschrieben. Bestandteil des Workshops war auch ein so genanntes „Speed-Dating“ mit Angela Merkel. Das klingt zugegeben nicht nur ungewöhnlich, sondern auch ziemlich unwahrscheinlich.

Die 25 Schülerinnen und Schüler des Einführungs-Grundkurses Sozialwissenschaften trafen zwar nicht die „echte“ Angela Merkel, schlüpften aber zumindest für ein paar Minuten in die Rolle der Bundeskanzlerin oder in die des EU-Kommissars, Günther Oettinger. Und sie bekamen so eine Ahnung davon, wie Politik auf der großen europäischen Bühne aussieht und funktioniert.

Die Trainerinnen Anne Felmet und Sonem Nangpal der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa vermittelten den Schülerinnen und Schülern in einem vierstündigen EU-Kompaktkurs aus der Veranstaltungsreihe „Europa verstehen“, wie die europäische Politik funktioniert. „Warum gibt es die Europäische Union?“ „Wer ist die EU?“ Und: „Wie kann ich mich beteiligen?“ So lauteten die Themen der Workshops, in denen sich die Schülerinnen und Schüler die Grundlagen der Europäischen Union erarbeiteten.

Dabei lernten sie nicht nur, welche Aufgaben EU-Kommissar Oettinger oder Kanzlerin Merkel innerhalb der Europäischen Union haben, sondern beispielsweise auch, wie es zur Abschaffung der Roaming-Gebühren kam und welche Institutionen an der Verabschiedung dieses Gesetzes beteiligt waren.

Neben der Vermittlung von Grundkenntnissen zur EU ging es aber auch um den Meinungsaustausch: „Wie sieht die Zukunft der EU aus?“ „Welche Länder kommen noch hinzu?“ Oder: „Wie geht die EU mit den vielen Flüchtlingen um, die nach Europa kommen?“ Diese und viele weitere Fragen wurden im Kompakt-Kurs diskutiert. Das Fazit der Schülerinnen und Schüler zur Veranstaltung fiel durchweg positiv aus: „Ich fand es gut, dass wir auch einmal selbst in die Rolle der Politiker schlüpfen konnten“, erklärt Luca Muyrers.

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