Stolberg - WLAN: Klassenzimmer und Gewerbegebiete sind an der Reihe

WLAN: Klassenzimmer und Gewerbegebiete sind an der Reihe

Von: se
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Momentan sind bereits große Teile der Talachse Innenstadt mit dem kostenlosen WLAN-Angebot der Initiative Freifunk abgedeckt. Foto: dpa

Stolberg. Für einen attraktiven Standort ist unter anderem eine flächendeckende WLAN-Verbindung entscheidend. Momentan sind bereits große Teile der Talachse Innenstadt mit dem kostenlosen WLAN-Angebot der Initiative Freifunk abgedeckt. Dieses Netz ist für Jedermann und zu jeder Zeit uneingeschränkt nutzbar.

Eine Registrierung ist nicht nötig. Die Stolberger Verwaltung plant, die nicht kommerzielle Initiative ab dem 1. Januar 2018 monatlich mit 50 Euro zu unterstützen und den Zuschuss an die weitere Verbesserung des WLAN-Angebotes zu koppeln.

Der Vertrag des Kupferstädter Hotspots läuft außerdem zum 29. Dezember dieses Jahres aus. Die dadurch entstehenden Kosten von 312 Euro monatlich entfallen also ebenfalls. Das Thema WLAN spielt in der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Arbeitsmarktpolitik in der kommenden Woche eine wichtige Rolle.

Doch nicht nur in der Innenstadt sei ein funktionierendes WLAN unverzichtbar. In der Ausschusssitzung steht ebenfalls das Thema Breitbandversorgung im Stadtgebiet auf der Tagesordnung. Dazu soll es einen Überblick über den aktuellen Sachstand geben.

Der Förderantrag nach dem Landesprogramm „Förderung von Next Generation-Access im ländlichen Raum in NRW/ELER“ zur Beseitigung der verbliebenen weißen Flecken wurde Ende Juli bei der Landesregierung eingereicht. Die Ausbaukosten wurden auf fast zwei Millionen Euro beziffert.

Die Stolberger Verwaltung plant – vorbehaltlich eines positiven Förderbescheids – einen Kooperationsvertrag für die Verbesserung der städtischen Breitbandinfrastruktur mit der Deutschen Telekom abzuschließen. Der Bau- und Vergabeausschuss hat dem Abschluss in seiner letzten Sitzung zugestimmt.

Aufgrund einer erneuten Anpassung der Förderkonditionen zu der bereits bewilligten Bundesförderung für Beratungsleistungen in Höhe von 50.000 Euro, kann diese bei Nichtausschöpfung des vollen Betrags auch für weitere Zwecke genutzt werden, heißt es in der Verwaltungsvorlage.

Die Verwaltung plant, die noch vorhandenen Fördermittel nachträglich abzurufen. So sollen weitere Verbesserungen in der städtischen Breitbandinfrastruktur erzielt werden. Damit wird das Beratungsbüro Fnk–Consult beauftragt. Auch dem hat der Bau- und Vergabeausschuss in seiner letzten Sitzung zugestimmt. Die Auftragserweiterung umfasst das neue Programm „Digitales Klassenzimmer“ und das Sonderprogramm „Gewerbegebiete“.

Da sich speziell für die Schulstandorte nun die Definition der Aufgreifschwelle von 30 Mbit pro Sekunde je Anschluss auf mindestens 30 Mbit pro Sekunde je Klasse geändert hat, soll nun eine Verbesserung der Schulanbindung untersucht und geplant sowie ein Förderantragsverfahren vorbereitet werden.

Im Förderprogramm „Gewerbegebiete“ gewährt der Bund eine Förderung, wenn nur ein Unternehmen im Gewerbegebiet mit weniger als 30 Mbit pro Sekunde versorgt ist.

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