WLAN in Bussen: Städte sollen gemeinsam bezahlen

Von: -jül-
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Stolberg. Mit rund 575.000 Euro jährlich kalkuliert die Aseag den Aufbau eines WLAN-Angebotes in den rund 350 eingesetzten Linienbussen. Eine Summe, die die Kupferstadt alleine nicht stemmen kann.

Sie hatte auf Anregung der FDP eine entsprechende Initiative gestattet. Ihr Sprecher Khaled El Deib regte nun im Verkehrsausschuss an, das Vorhaben städteregional weiter zu verfolgen. Wenn die Investitions- und Betriebskosten für ein kostenfreies WLAN in Bussen auf alle Mitgliedskommunen umgelegt würden, wären die Kosten möglicherweise aufzubringen.

Rolf Engels (SPD) verwies auf ein Bundesprogramm, das möglicherweise angezapft werden könnte. „Schade“, meinte Gabi Halili; die Linke hätte die Einführung des kostenfreien WLAN begrüßt, aber die Kosten seien für Stolberg alleine nicht tragbar.

Beigeordneter Tobias Röhm sicherte zu, den Wunsch nach dem rollenden Internet in die Gremien des Aachener Verkehrsverbundes zu tragen, um eine von allen Mitgliedkommunen mitgetragene Lösung zu erreichen. Eine Einführung nur in Stolberg ist nicht machbar, weil die Busse nicht linientreu eingesetzt werden.

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