Windräder entstehen an der Stadtgrenze

Von: -jül-
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In Stolberg machen die Diskussionen um die Ausweitung der Konzentrationszonen für Windenergie gerade Pause. Foto: Guido Jansen

Stolberg. In Stolberg pausiert die Diskussion um die Ausweisung von Konzentrationszonen für Windenergie, bis als potenzieller Investor die Green GmbH bei der Kölner Bezirksregierung die Rahmenbedingungen für den Windpark Laufenburger Wald bei Schevenhütte – hier sind fünf Anlagen projektiert – geklärt hat.

Bis dahin wird die Kupferstadt nun in zwei Fällen von Nachbarkommunen an deren Planung für die Ausweisung von zusätzlichen Flächen für Windräder beteiligt.

„Sowohl Simmerath wie auch die Gemeinde Hürtgenwald“, so Tobias Röhm, „beteiligen uns formell in ihren Verfahren“, erklärt der Technische Beigeordnete. Nachbar Simmerath hat einen gültigen Flächennutzungsplan (FNP und befindet sich im Genehmigungsverfahren auf Basis des Bundesimmissionsschutzgesetzes bei der Städteregion für sieben Windkraftanlagen bei Raffelsbrand östlich der B 399.

Die Gemeinde Hürtgenwald befindet sich im FNP-Verfahren und beteiligt Stolberg als Träger öffentlicher Belange für den Windpark „Ochsenauel“: Zwischen Obermaubach und Brandenberg sind drei Windkraftanlagen geplant.

Darüber hinaus projektiert die Gemeinde zusätzlich zum Bestand bei Raffelsbrand fünf Windenergieanlagen im Windpark „Peterberg“. Angesichts des Widerstandes von Bürgern ruht erst einmal die Ausweisung eines Standortes „Rennweg“ bei Großhau mit acht möglichen Anlagen, hieß es im Rathaus in Hürtgenwald.

Bewegung gibt‘s an der Stadtgrenze zu Langerwehe und Eschweiler: Der Windpark „Halde Nierchen“ soll repowert werden. Anstatt neun sind zukünftig vier höhere Windräder vorgesehen. Weiter plant Eschweiler „Nordwestlich Blausteinsee“ und „Nördlich Fronhoven“ mit je fünf Anlagen. Und nahe Roetgen plant die Stadt Aachen den Windpark „Münsterwald“ mit sieben Rädern.

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