Windkraft für die Höhen von Zweifall und bei Venwegen

Von: Jürgen Lange
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Die einzigen drei Stolberger Windräder nahe Werth sollen im Wald oberhalb Zweifalls sowie zwischen Breinig und Venwegen Zuwachs erhalten.
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Der Kahlschlag am „Hechensknepp“ oberhalb Zweifalls ist mittlerweile aufgeforstet. Nach den Vorstellungen der Verwaltung sollen hier bald auch Windräder in die Höhe wachsen. Foto: J. Lange

Stolberg. Langsam kann man aus dem Tal heraus die Setzlinge auf dem Hang über Zweifall erkennen. Im Jahr 2006 ließ Stolbergs Förster Theo Preckel den Kahlschlag des früheren privaten Waldbesitzers aufforsten.

Mit den jungen Forstbeständen am „Hedchensknepp“ können bald auch Windräder in die Höhe wachsen. Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt möchte die Europa weite Ausschreibung für zwei städtische Waldflächen vorbereiten lassen. Heute soll der Bau- und Vergabeausschuss den Auftrag für die Ausschreibung an ein Kölner Unternehmen vergeben, das einen Partner oder Investor für die Errichtung von Windkraftanlagen liefern soll.

Im Rahmen der Ausweisung von Konzentrationszonen für Windkraftanlagen im Stadtgebiet hatte der Stadtrat beschlossen, die weiteren Untersuchungen für zunächst vier vermutlich geeignete Standorte voranzutreiben: den Laufenburger Wald am östlichen Rand des Stadtgebietes an der Grenze zur Gemeinde Langerwehe (224,1 Hektar) und eine Fläche östlich von Drei-Kaiser-Eichen am südöstlichen Rand des Stadtgebietes an der Grenze zur Gemeinde Simmerath (69,7 Hektar) sowie „Hedchensknepp“ im Stolberger Wald zwischen Breinig, Zweifall und Vicht (61,5 Hektar), „Wolberberg“ im Münsterwald zwischen Breinig, Zweifall und Venwegen (100,6 Hektar). Und weil die beiden Forstbereiche „Hedchensknepp“ und „Wolberberg“ sich im städtischen Eigentum befinden, möchte die Verwaltung die Entwicklung und Vermarktung in einem zweistufigen Verfahren vorantreiben.

„Da für die Fortführung des Planverfahrens genauere Kenntnisse hinsichtlich der zu errichtenden Anlagen notwendig sind, soll über die Ausschreibung der mögliche Erbauer und Betreiber der Anlagen ermittelt werden“, erläutert Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt in seiner Vorlage. Diese solle dann auch die im Rahmen der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und der Bürger die erforderlichen Daten zu Bauleitplanung liefern. Erfahrungen anderer Kommunen ließen ein großes und auch internationales Interesse an Entwicklung und Betrieb von Windkraftanlagen erwarten.

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