Wiederbelebung des Steinweges bisher gescheitert

Von: gro
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Direkter Zugang zum Steinweg: Für mehr Kunden hat der Parkplatz an der Rathaus-Umfahrt jedoch nicht gesorgt. Foto: L. Franzen

Stolberg. In den vergangenen Jahren hat es immer wieder Versuche gegeben, den Steinweg wiederzubeleben – allerdings ohne Erfolg. Auch für die Zukunft gibt es solche Vorsätze.

18. Januar 2008: An der Rathausumfahrt werden 27 neue Stellplätze eröffnet. Ein Durchgang ermöglicht die direkte Erreichbarkeit des Steinwegs zu Fuß.

22. November 2008: Auf einer Länge von rund 500 Metern wird der obere Steinweg für den Verkehr freigegeben. Zwischen Zweifaller Straße und Sonnentalstraße ist das Befahren in Richtung Innenstadt ab sofort erlaubt. Die Hoffnung, dass die noch bestehenden Geschäfte nun besser frequentiert werden oder neue Lokale eröffnet werden, erfüllt sich in den kommenden Jahren allerdings nicht.

27. August 2009: Das Burg-Center an der Zweifaller Straße wird eröffnet. Mit einer Gesamtverkaufsfläche von 5600 Quadratmetern soll es einen bedeutenden Anziehungspunkt bilden und auch im benachbarten Steinweg für einen größeren Zulauf sorgen. Konzeptionell ist von „zwei Polen“ die Rede: dem Burg-Center am einen und dem Kaufhaus Victor am anderen Ende der einstigen Einkaufsmeile.

16. Juli 2013: „Wohnen in der Innenstadt“ lautet das neue Motto von Politik und Verwaltung. Da sich der lange gehegte Traum von einer Wiederbelebung des Steinwegs als Einzelhandelsstandort nicht erfüllt hat, soll nun im Rahmen des „Entwicklungskonzeptes Innenstadt“ die Schaffung eines „historisch geprägten Kultur- und Wohnviertels“ forciert werden. Diesen einstimmigen Beschluss fasst der Stolberger Stadtrat.

19. November 2013: Der Stadtrat verabschiedet den Doppelhaushalt 2014/15. Darin enthalten sind 250.000 Euro Zuschuss für ein Pilotprojekt, in dessen Rahmen ein noch zu bestimmendes Gebäude im Steinweg beispielhaft saniert werden soll. Die Maßnahme ist gedacht als Vorbild für andere Eigentümer in diesem Bereich.

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