Wieder mehr Übernachtungsgäste in Stolberg

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Die Nächtigungszahlen in Stolberg sind im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Foto: Sven Hoppe/dpa

Stolberg/Düsseldorf. Erfreuliche Nachrichten gibt es über die Nächtigungszahlen in der Kupferstadt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, besuchten im ersten Halbjahr 2015 fast 10.000 Gäste die neun Beherbergungsbetriebe in Stolberg, gezählt wurden nur Betriebe mit mehr als zehn Betten.

Zusammen verbuchten diese Gäste 21.020 Übernachtungen. Das bedeutet eine durchschnittliche Aufenthaltsdauer von 2,1 Nächten pro Gast. Die Zahl der Besucher war damit um genau drei Prozent und die Zahl der Übernachtungen um 1,6 Prozent höher als von Januar bis Juni im Vorjahr. Bei den Gästen aus dem Ausland stieg die Zahl der Ankünfte um 5,6 Prozent auf 2239 und die der Übernachtungen um 6,8 Prozent auf 4691. Auch die Zahl der Inlandsgäste (7742; +2,27 Prozent) und deren Übernachtungen (16.329; +0,2 Prozent) war höher als im ersten Halbjahr 2014.

Dass diese Statistik durchaus eine hohe Aussagekraft besitzt, bestätigt auch Barbara Breuer, Leiterin von Stolberg-Touristik: „Wir sind absolut zufreiden mit den Nächtigungszahlen in Stolberg.“ Diese seien auch auf Veranstaltungen in Aachen, wie beispielsweise die Reit-EM oder auch das Chio Ende Mai, zurückzuführen. Diese hätten eine große Strahlkraft für die Stadt Stolberg. „Aber auch eigene Veranstaltung in Stolberg wie ‚Stolberg goes...‘ mit dem tollen Thema Irland haben in diesem Jahr bereits viele Gäste in die Kupferstadt gelockt“, sagt Breuer.

Mit ihren statistischen Werten schneidet die Kupferstadt im landesweiten Vergleich gut ab. So war die Besucherzahl in Nordrhein-Westfalen mit nicht ganz 10,5 Millionen Gästen um 2,8 Prozent höher als im vergleichbaren Zeitraum im Jahr 2014. Die Gäste kamen zusammen auf über 23,4 Millionen Übernachtungen in 5257 Beherbergungsbetrieben, was ein Plus von 2,7 Prozent bedeutet. Auch die Zahl der Gäste und Nächtigungen sowohl von ausländischen als auch inländischen Gästen war höher als im ersten Halbjahr 2014.

Die Statistiker weisen darauf hin, dass die Unterbringung von Asylbewerbern in der Beherbergungsstatistik nicht berücksichtigt werden soll. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass einige Betriebe in Einzelfällen dennoch die Übernachtungen von Asylbewerbern erfasst haben. Zurzeit wird geprüft, ob und in welchem Umfang Flüchtlinge als Gäste in der Beherbergungsstatistik gezählt wurden.

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