Stolberg - WFG sitzt nun beim Camp mit im Boot

WFG sitzt nun beim Camp mit im Boot

Von: -jül-
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Stolberg. Mit der städteregionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft hat sich die Kupferstadt einen neuen Partner für die Vermarktung des Gewerbegebietes Camp Astrid ins Boot geholt.

Mit neuem Konzept und frischem Wind wird sich mit zehn Stunden in der Woche ein fester WFG-Mitarbeiter um die Akquise kümmern, während die Verwaltung weiterhin in den Händen des städtischen Geschäftsführers Detlef Werry verbleibt, der somit auch Raum für weitere Aufgaben in der Wirtschaftsförderung gewinnt.

So beschloss der Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Arbeitsplatzsicherung auch den Aufbau eines klassischen Gewerbeflächenkatasters, das sukzessive durch weitere Elemente erweitert werden kann. Mit dem Kataster soll den Wirtschaftsförderern aus Rat und Verwaltung ein besserer Überblick über den Status quo und Potenziale der Gewerbebetriebe in der Kupferstadt gewährt werden.

„Gehen den Gründerzentren die Gründer aus?“, fragte provokativ WFG-Mitarbeiter Michael Eßers. Die 14 Gründerzentren in der Region sind bei weitem nicht alle ausgelastet und arbeiten nicht kostendeckend – was von ihnen als Instrumente der Wirtschaftsförderung auch nicht unbedingt erwartet wird. Allerdings wirke sich die gute konjunkturelle Lage auf die Nachfrage aus. „Den meisten potenziellen Interessenten ist ein sicherer Arbeitsplatz bei einem Unternehmen lieber, als das Risiko einer Unternehmensgründung“, so Eßers. Die Nachfrage nach Büroraum sei zudem aufgrund moderner (Kommunikations-)Technik gesunken. Heimarbeitsplätze und vor allem in Großstädten Co-Working-Büros liegen im Trend bei Dienstleistern und Kreativen.

Gut ausgelastet seien dagegen Zentren mit einer Spezialisierung, Hochschul-Nähe und einem großen Angebot an Hallenfläche. „Das ist ein Erfolgsfaktor“, sagt Eßers. Modular erweiterbare Hallen mit Größen um 100 Quadratmeter, würden nachgefragt. Solch eine „Boxengasse“ könnte eine gute Ergänzung für das Stolberger DLZ sein. Entsprechende Anfragen, aber keine freien Werkstätten bestätigte DLZ-Geschäftsführerin Birgit Baucke. Sie hat mit einer weiteren Vermietung die Auslastung auf 350 Quadratmeter (72 ) steigern können.

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