Stolberg-Werth - Werther fordern die Entschärfung „ihrer“ Rennstrecke

Werther fordern die Entschärfung „ihrer“ Rennstrecke

Von: Ottmar Hansen
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Ein gefährlicher Knotenpunkt: Ob die Kreuzung „Vier Wege“ ein Kreisverkehr werden kann, soll nun geprüft werden. Foto: O. Hansen

Stolberg-Werth. Wer von der Schillerstraße in Werth auf die Landesstraße 11 zwischen Gressenich und Hastenrath abbiegen will, muss hellwach sein. Die Kreuzung ist ein gefährlicher Unfallbrennpunkt. Zwar ist auf der L 11 nur ein Tempo von maximal 70 Km/h erlaubt, doch hält sich kaum ein Verkehrsteilnehmer daran – trotz „Starenkästen“.

Die meisten Pkw rasen mit mehr als 100 „Sachen“ am Ortseingang von Werth vorbei. Und die Straße ist stark befahren. Beim Versuch, die Fahrbahn zu überqueren, bringen sich Fußgänger, die etwa zur Bushaltestelle auf der anderen Straßenseite wollen, regelmäßig in Lebensgefahr.

Eine Situation, die nicht zur Verkehrsregelung in Werth selbst passt. Hier darf überall nur Tempo 30 gefahren werden. Dass diese Vorschrift eingehalten wird, wird regelmäßig von der Polizei überprüft. Mehr Tempokontrollen durch die Behörden auf der L 11 fordert denn auch Reiner Schmidt von der Initiative „Wir in Werth“. Schmidt hat sich bereits an die Stadtverwaltung gewandt. Von dort kam die Zusage, die Verkehrssituation an dieser Stelle zu überprüfen. Auch die Städteregion wollte sich um das Problem kümmern. Inzwischen hat die Stadt zwei Verkehrszeichen versetzt und die Haltelinie auf der Schillerstraße noch einmal farblich verstärkt. Damit man nicht unbedacht und ungebremst von Werth auf die „Rennstrecke“ einbiegt.

Am Montagnachmittag soll nun ein Erörterungstermin mit Bürgermeister Ferdi Gatzweiler und dem SPD-Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling an der Kreuzung stattfinden. Dabei soll unter anderem geprüft werden, ob an dieser Stelle ein Kreisverkehr eingerichtet werden kann.

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