Stolberg-Werth - Werth ist empört über Vandalen am Gnadenbild

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Werth ist empört über Vandalen am Gnadenbild

Von: -jül-
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Stolberg-Werth. Es ist wieder einmal ein Tag, an dem Hans Ingermann mit einfachem Kopfschütteln nicht mehr weiterkommt. Das Gnadenbild Marias der Heimbacher Pilgergemeinschaft St. Josef in Werth ist einmal mehr ein Ziel von Vandalismus geworden.

Diesmal ist es die schwere Holzbank, die in der Nacht zum Sonntag entwendet worden ist. „Sie muss mit brachialer Gewalt aus ihrer Befestigung gerissen worden sein“, konstatiert Ingermann als Verantwortlicher der Pilgergemeinschaft.

Als pensionierter Kriminalbeamter ist er berufsmäßig wiederholt mit solchen Delikten konfrontiert worden. Aber bei dem „eigenen“ Gnadenbild am Weg von Kaltenborn in Werth in Richtung Steinbruch Gressenich schmerzt die Sinnlosigkeit der Zerstörungswut besonders. Im Mai wurden die eingrenzenden Birken um einige Äste „erleichtert“, wiederholt wurden Schieferplatten des Daches zertrümmert, dann wieder die Umzäunung zerstört.

Dabei hat die Werther Pilgergemeinschaft den früheren Lattenzaun bereits ersetzt durch vermeintlich stabilere Balken. Und auch dem Blumenschmuck am Gnadenbild der Gottesmutter, das zum Verweilen und Beten einladen soll, ist selten eine lange Blüte beschert. Um so ärgerlicher ist es für die Pilgerfreunde, dass das „Kapellchen“ auch zur wilden Müllablagerung missbraucht, ein Papierkorb immer wieder umgestoßen wird. Nun war also wieder die Bank das Ziel der Attentäter.

Die Pilgergemeinschaft mutmaßt, dass sie einen neuen Platz eingenommen haben könnte in einem privaten Garten oder einer Kellerbar. Hinweise auf einen solchen neuen Standort oder aber auch auf Tatverdächtige nimmt jede Polizeidienststelle sowie die Pilgergemeinschaft St. Josef Werth entgegen.

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