Werkwoche am Berufskolleg prägt für das Leben

Von: dim
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Der „Tanz-Workshop” präsent
Der „Tanz-Workshop” präsentiert einen Ausschnitt der Arbeit in der der Kulturellen Werkwoche am Berufskolleg. Foto: D. Müller

Stolberg. „Die kulturelle Werkwoche begünstigt einen kreativen Prozess in der Weiterentwicklung der Studierenden, und die zukünftigen Erzieher sammeln erste Erfahrungen bezüglich der Vernetzung von Kunst und Pädagogik”, beschreibt Martin Goltsch, der mit der Kunstpädagogin Inga Kühl die Werkwoche organisiert hat.

Zum nunmehr elften Mal veranstaltete die Fachschule für Sozialpädagogik des Berufskollegs Stolberg-Simmerath die kulturelle Werkwoche - doch Abnutzungserscheinungen gebe es keine, meint Kühl.

„Selbstlern-Unterricht”

Im Gegenteil: „Wir konnten einige neue Künstler als Dozenten gewinnen, und die Studenten sind sich dieser Besonderheit in ihrer Ausbildung bewusst. Die Kulturelle Werkwoche beinhaltet eine ganzheitliche Form des Lernens, es ist quasi „Selbstlern-Unterricht”, angeleitet von hochqualifizierten Künstlern.” Die Woche fördere die Persönlichkeitsentwicklung der Studenten und habe einen hohen pädagogischen Wert, ergänzt Edelgard Brüggemann, Abteilungsleiterin Sozialpädagogik: „Dementsprechend motiviert und aktiv gestalten die Studenten die Kulturelle Werkwoche, die sehr vielfältig ist, so dass jeder etwas finden kann, das ihn interessiert.”

Zum Beispiel den Workshop „Experimente mit Farbe und Zeichnung”, den Marlene Kapitza-Meyer - ebenfalls eine Neuerung - in ihrem Aachener Künstleratelier abhielt. Auch „Tanz” mit Anna Lichtenwald-Pavlova und „Tanztheater” mit Irina Koslova gehörten zu dem Angebot am Berufskolleg. In „Bis hierhin und darüber hinaus” und „Sprache, Kommunikation und Fantasiebildung” leiteten Elina Finkel und Jens Wachholz Theaterworkshops, Nicole Kaffanke vermittelte „Kreative Drucktechniken” und Thomas Hoyer „Kalligrafie”. Installationen und interaktive Kunst fertigten Studenten in Phillip Nollers „(Re)Aktionskunst” an, und drei mediale Workshops rundeten die Aktivitäten der kulturellen Werkwoche ab:

Dorothea Flatau war die Dozentin von „Inszenierungen für Film und Fotografie”, Karoline Schröder von „Trickfilm” und in „Experimentalfilm” erarbeiteten die Teilnehmer mit Kai Gusseck und Luca Fois einen Film, der auf Bildsprache basierte und nicht an herkömmliche Erzählhandlungen gebunden ist.

Sechs Klassen, also rund 150 Studierende, haben an der Kulturellen Werkwoche teilgenommen und zeigten in einer Abschlusspräsentation im Foyer des Berufskollegs kurze Ausschnitte des Erarbeiteten. „Die Präsentation dient lediglich dazu, den Teilnehmern anderer Workshops einen Einblick zu geben, und ist nicht das Ziel der Werkwoche. Ziel ist es, dass die Studierenden jeden einzelnen Tag der Woche als Erfahrung mit in ihr Leben nehmen”, betont Brüggemann.
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