Stolberg - Wenig Resonanz auf Umfrage zur Stadtmeisterschaft

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Wenig Resonanz auf Umfrage zur Stadtmeisterschaft

Von: Michael Grobusch
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Fußball in Stolberg: Wenn es
Fußball in Stolberg: Wenn es regnet, kann es auf den Aschenplätzen ungemütlich werden. Gleiches gilt bei heißer und trockener Witterung. Fachwart Arthur Knappe plädiert deshalb für eine grundsätzliche Austragung der Stadtmeisterschaften im Stadion Glashütter Weiher. Foto: H. Eisenmenger

Stolberg. Ganz oder gar nicht? So weit will Arthur Knappe dann doch nicht gehen. Gleichwohl hat der Fachwart Fußball des Stolberger Stadtsportverbandes die Vereine nach der Zukunft der alljährlichen Stadtmeisterschaft gefragt. Das Ergebnis ist, daraus macht Knappe keinen Hehl, eher ernüchternd.

Und das stellt er mit Blick auf Quantität und Qualität fest. „Es sind immer dieselben Vereine, die auf Nachfrage antworten. Und immer dieselben, die nicht antworten.” Vor allem die „Großen” ließen in der Regel nichts von sich hören. „Der FC Stolberg beispielsweise reagiert grundsätzlich nicht”, moniert der Fachwart. Das genaue Gegenteil sei bei den kleineren Klubs zu beobachten. „Sie wissen unsere Arbeit zu schätzen und unterstützen sie auch.”

Ein repräsentatives Bild kann sich unter den beschriebenen Umständen nicht aus der Umfrage ergeben. Es sei denn, man bewertet die überwiegende Nichtteilnahme als ein Zeichen mangelnden Interesses. Dabei wollte Arthur Knappe doch noch einmal Grundsätzliches besprechen, um eine weitere Aufwertung der Titelkämpfe zu erreichen. Denn: „In anderen Städten ist die Meisterschaft das unumstrittene Highlight. Dahin sollten wir in Stolberg auch kommen”, formuliert der Fachwart den Anspruch seines Verbandes.

Immerhin: Alle eingegangenen Stellungnahmen zum seit zwei Jahren veränderten Modus fielen positiv aus. Die Beschränkung auf eine Turnierwoche und die Reduzierung der Spielzeit bis einschließlich zum Halbfinale auf zwei Mal 30 Minuten hat sich schon nach kurzer Zeit bewährt. Weiterhin keine Einigkeit kann hingegen über einen festen Standort erzielt werden. „Für mich gehören die Stadtmeisterschaften ins Stadion Glashütter Weiher als zentrale Austragungsstätte, die optimale Bedingungen bietet”, so Knappe. Das sehen die Vereine jedoch teilweise anders. Die Mehrheit derjenigen, die sich geäußert haben, plädiert dafür, die Entscheidung dem jeweiligen Ausrichter zu überlassen. Im nächsten Jahr wird das, entsprechend der von Stadtsportverband und Vereinen festgelegten Reihenfolge, der TSV Donnerberg sein.

Welchen Einfluss nimmt der SCM?

„Zunächst hat uns der TSV mitgeteilt, dass er das Stadion favorisiert. Doch dann gab es die einschränkende Frage, inwieweit der SC Münsterbusch Einfluss nehmen könnte auf den Ablauf”, berichtet Arthur Knappe. Der SCM trainiert und spielt am Glashütter Weiher und hat dort auch ein eigenes Sportheim. Natürlich müsse man sich über die Nutzung der vereinseigenen Infrastruktur verständigen. „Das ändert aber nichts daran, dass der Verein auf die Stadtmeisterschaft keinen Einfluss nimmt”, stellt der Fachwart klar.

Man darf also gespannt sein, wie der TSV Donnerberg sich letztlich mit Blick auf die Meisterschaft vom 4. bis 11. August 2013 entscheiden wird. Für Knappe steht aber schon jetzt fest: „Sollte am Birkengang und damit auf Asche gespielt werden, wird es wieder jede Menge Kritik geben. Nur die Konsequenz, daraus dann auch Lehren zu ziehen, die fehlt.”

Ein Thema wie die mögliche Verteilung der Einnahmen auf alle Vereine will Arthur Knappe vor diesem Hintergrund vorerst gar nicht ansprechen. „Das macht beim aktuellen Stand der Dinge einfach keinen Sinn.”

Ob er einen Sinn in einem weiteren Engagement als Fachwart Fußball sieht, lässt Arthur Knappe offen. Die Frage nach einer erneuten Kandidatur kann oder möchte er derzeit nicht beantworten: „Das weiß ich noch nicht.” Bis zum 30. November bleibt ihm Bedenkzeit, dann findet in Büsbach die Jahreshauptversammlung des Stadtsportverbandes statt. Wahlen stehen auf dem Programm. Und dem Vernehmen nach könnte es passieren, dass gleich mehrere Ämter neu besetzt werden müssen.

Spannung herrscht schon jetzt mit Blick auf die Jahreshauptversammlung des Stadtsportverbandes. Sie findet am Freitag, 30. November, ab 19 Uhr im Saal von Angies Bistro, Konrad-Adenauer-Straße 140, in Büsbach statt.

Auf dem Programm stehen auch die turnusmäßigen Vorstandswahlen. Vor zwei Jahren war Bert Kloubert als Nachfolger des langjährigen Vorsitzenden Günther Severens gewählt worden. Somit geht es erstmals um seine mögliche Bestätigung in diesem Amt.

Bereits um 18 Uhr beginnt an gleicher Stelle die Jahreshauptversammung der Jugend.

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