Weltmeisterin Jessica Balogun boxt am 26. April gegen Edita Lesnik

Von: Alexander Barth
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Freut sich auf den Kampf vor besonderer Kulisse: Weltmeisterin Jessica Balogun. Foto: D. Gerhards

Stolberg. Der letzte Kampf von Jessica Balogun steckte Mario Guedes noch lange in den Knochen – „wahrscheinlich mehr, als es bei Jessica selbst der Fall war“, sagt der ehemalige Deutsche Schwergewichtsmeister, heute Coach von „Sugar J“, und setzt sein markantes Lächeln auf.

Die Niederlage gegen Christina Hammer bezeichnet er im Rückblick als unnötig, „sie hat eine Chance liegenlassen“, glaubt Guedes. Für ihren nächsten Kampf kehrt Jessica Balogun wieder auf heimisches Terrain zurück. Am 26. April boxt die Aachenerin gegen Edita Lesnik aus Bosnien-Herzegowina.

Knapp vier Wochen vor ihrem 27. Profikampf hat sich für Jessica Balogun eine Herausforderin gefunden. „Das ist nichts besonderes, wenn es mal länger dauert“, erklärt ihr Trainer und Manager, „Verhandlungen und jede Menge Gespräche gehören im Vorfeld einfach dazu.“ Der Kampfrekord von Edita Lesnik liest sich zwar nicht gerade furchteinflößend, dennoch sei sie eine unbedingt ernstzunehmende Herausforderin, meint Mario Guedes. Im Januar 2013 boxte Lesnik immerhin um den vakanten Titel des Verbandes WIBA, verlor aber deutlich. „Sie steht in der Weltrangliste gut da“, weiß Guedes, „ich bin sicher, dass sie Jessica fordern wird.“

Für den Kampf, bei dem es um Baloguns Titel im Superweltergewicht nach Version des WFC geht, trainiert die gebürtige Nigerianerin seit Wochen im Stolberger „Fight Club Black Panther“ an der Würselener Straße. Dazu muss „Sugar J“ einmal mehr Disziplin an den Tag legen. Für das Superweltergewicht gilt es, am Tag vor dem Fight nicht mehr als 69,8 Kilogramm auf die Waage zu bringen.

Dabei steht für Jessica Balogun ein weiterer Fight vor besonderer Kulisse auf dem Programm, ein Umstand, den ihr Trainer und Mentor sehr schätzt. „Ich finde es immer wieder spannend, unseren Sport an besondere Orte zu bringen“, sagt Mario Guedes. „Eine Kulisse wie der Zinkhütter Hof ist ideal. Ich denke, der Vorverkauf gibt uns recht.“ Rund die Hälfte aller Tickets seien bereits verkauft, die ersten beiden Reihen nahezu ausgebucht, erklärt Guedes.

Insgesamt sollen rund 400 Boxfans das Event am 26. April verfolgen, das ganz im Zeichen des regionalen Faustkampfes stehen soll. „Wir haben junge, hungrige Talente aus der Umgebung gewonnen, die einen würdigen Rahmen für Jessicas Titelverteidigung bilden. Den Stolbergern wird richtig was geboten“, verspricht Guedes.

Daneben soll es auch ein ansprechendes Showprogramm geben, an dem der Manager derzeit noch bastelt. Dazu soll auch ein Ringsprecher gehören, „der die Leute richtig anheizt. Ich bin zuversichtlich, dass wir eine bekannte Stimme hören werden“ – die am Ende den Sieg für „Sugar J“ verkünden soll.

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