Stolberg - „Welt.Krieg.Erbe.“: Stumme Zeugen von Leid und Verlust

„Welt.Krieg.Erbe.“: Stumme Zeugen von Leid und Verlust

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Stolberg. Zwischen 1914 und 1945 erschütterten kriegerische Auseinandersetzungen von bis dahin beispiellosem Umfang politische, kulturelle und physische Verhältnisse weltweit. Die blutigen Konflikte hinterließen auch an Bauten und Landschaften ihre Spuren. Seit Kriegsende erinnern diese als stumme Zeugen an das Ausmaß des Leidens und der Verluste.

Wie große Teile unseres Kultur- und Naturerbes werden die materiellen Reste als Werkzeuge benutzt, um die Vergangenheit zu begreifen und zu bewerten. Den Gegenständen wohnt dabei keine allgemeingültige Bedeutung inne. Es entwickeln sich verschiedene Erzähl- und Sichtweisen, die versuchen, dieser Epoche des Chaos‘ einen Sinn zu verleihen.

Ein Einstieg ins Thema

Die Ausstellung „Welt.Krieg.Erbe.“ wird am 14. Dezember im Museum Zinkhütter Hof eröffnet und geht der Frage nach, welche Bedeutung die Weltkriege für das materielle Kulturerbe haben. Neben bereits bestehenden Orten und Objekten werden dabei auch solche betrachtet, die für und durch Krieg entstanden und heute ebenfalls als kulturelles Erbe gelten. Das breit gefächerte Thema wird anhand einer Auswahl verschiedener Beispiele betrachtet. Die Autorinnen erheben dabei keinerlei Anspruch auf eine erschöpfende Behandlung der einzelnen Gebiete. Es soll vielmehr ein Einstieg in das Thema geschaffen und zur Beschäftigung mit den Inhalten angeregt werden.

Die Ausstellung „Welt.Krieg.Erbe.“ wurde von Studenten der Studiengänge World Heritage Studies (WHS) und Bauen und Erhalten (B&E) entwickelt. Die Leitung des Projektes hatten Professor Dr. Leo Schmidt und Diplom-Restauratorin Alexandra Skedzuhn M.A. vom Lehrstuhl Denkmalpflege inne.

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